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Meragha benutzt. Wenn daS Sehen durch Röhren dieAufsuchung von Sternen in der Abenddämmerung erleich-terte, wenn die Sterne dem bloßen Auge durch die Röhrefrüher sichtbar wurden als ohne dieselbe; so liegt, wie schonArago bemerkt hat, die Nrsach darin, daß die Röhre einengroßen Theil des störenden diffusen Lichts chic razonsporturlmteurs) der Luftschichten abhält, welche zwischen deman die Röhre angedrückten Auge und dem Sterne liegen.Eben so hindert die Röhre auch bei Nacht den Seiten-Eindruck des schwachen Lichtes, welches die Lufttheilchenvon den gesammten Sternen des Firmaments empfangen.Die Intensität deS Lichtbildes und die Größe deö Sternesnehmen scheinbar zu. Nach einer viel cmcndirten und vielbestrittenen Stelle des Strabo, in welcher des Sehens durchRöhren Erwähnung geschieht, wird ausdrücklich „der er-weiterten Gestalt der Gestirne", irrig genug als Wirkungder Strahlenbrechung', gedacht.
Licht, aus welcher Quelle es kommen mag: aus derSonne, als Sonnenlicht, oder von den Planeten reflectirt,aus den Firsternen, aus faulem Holze, oder als Product derLebensthätigkcit der Leuchtwürmcr; zeigt dieselben Brcchungs-Verhältnisse. 6 Aber die prismatischen Farbcnbilder (Spec-tra) aus verschiedenen Lichtquellen (aus der Sonne undFirsternen) zeigen eine Verschiedenheit der Lage in dendunkeln Linien ffaiss <!u 8peetrv), welche Wollaston 1863zuerst entdeckt und deren Lage Fraunhofer 12 Jahre spätermit so großer Genauigkeit bestimmt hat. Wenn dieser schon600 dunkele Linien (eigentliche Lücken, Unterbrechungen,fehlende Theile des Farbcnbildes) zählte, so stieg in derArbeit von Sir David Brewster (1333) die Zahl der