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Alten für etwas von Natur Göttliches angesehen und deshalbAether genannt zu haben: alS eine Substanz, welche bei uns nichtsvergleichbares hat. Diejenigen aber, welche den umgebenden Raum,nicht bloß die darin sich bewegenden Körper, für Feuer und, waszwischen Erde und den Gestirnen ist, für Luft halten, würden vondiesem kindischen Wahn wohl ablassen, wenn sie die Resultate derneueren Forschungen der Mathematiker genau betrachten wollten."(Eben diese Etymologie des Wortes vom schnellen Umlaufe wieder-holt der aristotelische oder stoische Verfasser des Buches (loblunckuenp. 2 psg. 392 Bekk.) Professor Franz hat mit Recht bemerkt:„daß das Wortspiel von dem im ewigen Lauf begriffenen Körperund vom Göttlichen dessen die b-lcteo-
i-ologios erwähnen, auffallend bezeichnend sei für die griechischePhantasie, und ein Aeugniß mehr gebe für die so wenig glücklicheBehandlung der Etymolvgik bei den Alten." — Prof. Buschmannmacht auf ein Sanskritwort üscUtro für Aether, Luftkreis auf-merksam, das dem griechischen sehr ähnlich sieht und schonvon Vans Kennedy mit ihm zusammengestellt worden ist (s. des-sen UeseareUvg into ttie origin nnci nlliuit^ ok tüepi'iuoip.il languaf-es ok ^sia anck Lurope 1828 p. 279);es läßt sich auch für dieses Wort eine Wurzel jus, asck) anführen,welcher von den Indern die Bedeutung von glänzen, leuchtenbeigelegt wird.
(S. 43.) Aristot. clv Loelo IV, 1 und 3 — 4 398und 311 — 312 Bekk. Wenn der Stagirite dem Aether den Nameneines fünften Elements versagt, was freilich Ritter (Geschichteder Philosophie Th. III. S. 259) und Martin (Ktucke8 8urlo limäe cko Ulaton I. Ii. p. 159) läugneu; so ist es nur,weil nach ihm dem Aether, als Austand der Materie, ein Gegen-satz fehlt. (Vcrgl. Biese, Philosophie des AristotelesBd. II. S. 66.) Bei den Pythagoreern ward der Aether als einfünftes Element durch den fünften der regelmäßigen Körper, dasaus 12 Pentagonen zusammengesetzte Dodecaöder, vorgestellt (Mar-tin 3'. II. p. 245 — 259).
(S. 43.) Siehe die Beweisstellen gesammelt bei BieseBd. II. S. 93.
" (S. 44.) Kosmos Bd. I. S. 159 und 4l6 nt. 38.
" (S. 44.) Vergl, die schöne Stelle über den Einfluß der