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3 (1850)
Entstehung
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furchtbaren Martertodc 20 ein enthusiastischer Bewunderervon Copernicus, Tycho und Kepler. Zeitgenosse deS Ga-lilei, erlebte er nicht die Erfindung deö Fernrohrs vonHans Lippershcy und Zacharias Jansen, und also auchnicht die Entdeckung derkleinen Jupiterswelt", der Venus-Phasen und der Nebelflecke. Mit kühner Zuversicht auf das,was er nennt lunnz interna, ragicms naturale, alto??.a ckell'intelleto, überließ, er sich glücklichen Ahndungen über die Be-wegung der Firsterne, die planetenartige Natur der Comctcnund die von der Kugelform abweichende Gestalt der Erde. ^Auch das griechische Altcrthum ist voll von solchen urano-logischen Verheißungen, die später erfüllt wurden.

In der Gedankenentwickelung über kosmische Verhält-nisse, deren Hauptsormcn und Hauptepochcn hier aufgezähltwerden, war Kepler, volle 78 Jahre vor dem Erscheinen vonNewton's unsterblichem Werke der Urincipia pllilosa-plliao naturalis, einer mathematischen Anwendung derGravitations-Lehre am nächsten. Wenn der Eklektiker Sim-plicius bloß im allgemeinen den Grundsatz aussprach,daSNicht-Herabfallen der himmlischen Körper werde dadurchbewirkt, daß der Umschwung (die Centrifugalkraft) dieOberhand habe über die eigene Fallkraft, den Zug nachunten"; wenn Joannes Philoponus, ein Schüler deö Am-monius Hermeä, die Bewegung der Weltkvrpereinem pri-mitiven Stoße und dem fortgesetzten Streben zum Falle"zuschrieb; wenn, wie wir schon früher bemerkt, Copernicusnur den allgemeinen Begriff der Gravitation, wie sie inder Sonne als dem Centrum der Planctenwclt, in der Erdeund dem Monde wirke, mit den denkwürdigen Worten be-zeichnet: gravilatoiu nun aliuck esse guai» a^petenliam