Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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zu lassen. Es wurde der Erdkörper geschildert in seinerGestaltung, seiner mittleren Dichtigkeit, den Abstufungenseines mit der Tiefe zunehmenden Wärmegehalts, seinerelectro - magnetischen Strömungen und polarischen Lichtpro-cesse. Die Neaction des Inneren des Planeten auf seineäußere Rinde bedingt den Inbegriff vulkanischer Thätigkcit,die mehr oder minder geschlossenen Kreise von Erschütterungs-wellen und ihre, nicht immer bloß dynamischen Wirkungen,die Ausbrüche von GaS, von heißen Wasserquellen undSchlamm. Als die höchste Kraftäußerung der inneren Erd-mächte ist die Erhebung feuerspeiender Berge zu betrachten.Wir haben so die Central- und Reihen-Vulkane geschildert,wie sie nicht bloß zerstören, sondern Stoffartigcö erzeugen,und unter unseren Augen, meist periodisch, fortfahren Ge-birgsarten (EruptionS-Gestein) zu bilden; wir haben gezeigt,wie, im Contraste mit dieser Bildung, Sediment-Gesteinesich ebenfalls noch auö Flüssigkeiten niederschlagen, in denenihre kleinsten Thcile ausgelöst oder schwebend enthalten waren.Eine solche Vcrgleichung dcö Werdenden, sich als FestesGestaltenden mit dem längst als Schichten der ErdrindeErstarrten leitet auf die Unterscheidung gcognostischer Epochen,auf eine sichere Bestimmung der Zeitfolge der Formationen,welche die untergegangenen Geschlechter« von Thieren undPflanzen, die Fauna und Flora der Vorwelt, in chrono-logisch erkennbaren Lebensreihen umhüllen. Entstehung,Umwandlung und Hebung der Erdschichten bedingen epochcn-wcise wechselnd alle Besonderheiten der Naturgestaltung derErdoberfläche; sie bedingen die räumliche Verthcilung desFesten und Flüssigen, die Ausdehnung und Gliederung derContincntal-Massen in horizontaler und senkrechter Richtung.