nns zu Ohren gekommen war,.haben wir, damit wir das uns anver-traute Amt des Apostolates und die Pflicht, über die heiligeHinterlage des.Glaubcns zu wachen, nicht vernachlässigen, sogleichveranlaßt, daß die Werke des Hermes zur Prüfung an den heil.Stuhl eingesandt wurden, was auch geschehen. Diese Werkesind nun folgende, in deutscher Sprache erschienen:
I. Einleitung in die christkatholische Theologie, von GeorgHermes, Professor der dogmatischen Theologie an der Universitätzu Münster. Erster Theil. Philosophische Einleitung. Münsterin der Koppenrath'schen Buch- und Kunsthandlung iöi9.
II. Einlcituyg ig die christkatholische Theologie von GeorgHermes, Doktor der Theologie und Philosophie, Professor derTheologie an der rheinischen Fricdrich-Wilhelms-Universität Bonnund Domkqpitular der Metropolitankirchc zu Köln. ZweiterTheil. Positive Einleitung. Erste Abtheilung. Münster in derKoppcnrath'schcn Buch? und Kunsthandlung Ig29.
III. Christ fa cho lischc Dogma:ik, von Georg Hermes, Doktorder Theologie und Philosophie, Professor der Theologie an derrheinischen Friedrich-Wicholms-Universität zu Bonn und Dom-kapitular her Mctropolitankirche zu Köln; nach dessen Todeherausgegeben von Dr, I. H. Achterfeld, ordentlichem Professorder Theologie an der Universität und Inspektor des katholisch-theologischen Conoiktoriums zu Bonn. Erster Theil, Münsterin der Koppenrath'schen Buch- und Kunsthandlung igzss.
Diese Bücher nun ließen wir Theologen übergeben, welcheder deutschen Sprache vollkommen kundig sind, damit sie dieselbennach allen Seiten aus das fleißigste prüfen, die vorzüglichen undbemerkcnswsrthen Stellen, auch in lange fortlaufenden Perioden,je nachdem es der Zusammenhang des Sinnes und der Wortezu erfordern schien, aus ihnen ausziehen, diess Stellen in dasLateinische übersetzen und mit genauen Anmerkungen begleitensollten; was sie alles mit Sorgfalt und der größten Umsicht ge-leistet haben, so daß sie, mit dem allgemeinen Rufe über dieseWerke vollkommen, übereinstimmend erfunden wurden. Außerdemwurden oben diese ausgezogenen Stessen nebst den beurtheileridenAnmcrkungemgedachter Theologen auch andern Lehrern der Theo-logie übergeben, welche sie ebenfalls nach der Richtschnur derkatholischen Lehre prüfen sollten.; und alle trafen mit vollkom-mener ssebereinstimmung darin zusammen, daß in jenen Stellen