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über die elfenbeinernen Tasten, und es erklingteine Wildniß von himmelhohen Gedanken, wo-zwischen hie und da die süßesten Blumen ihrenDuft verbreiten, daß man zugleich beängstigtund beseligt wird, aber doch noch mehr be-ängstigt.
Ich gestehe es Ihnen, wie sehr ich auch Lißtliebe, so wirkt doch seine Musik nicht angenehmauf mein Gcmüth, um so mehr, da ich einSonntagskind bin und die Gespenster auch sehe,welche andere Leute nur hören, da, wie Sie wissen,bei jedem Ton, den die Hand auf dem Klavieranschlägt, auch die entsprechende Klangstgur inmeinem Geiste aufsteigt, kurz, da die Musik mei-nem innern Auge sichtbar wird. Noch zittert mirder Verstand im Kopfe, bei der Erinnerung desConcertes, worin ich Lißt zuletzt spielen hörte.Es war im Concerte für die unglücklichen Ita-liener, im Hotel jener schönen, edlen und leiden-
Heine's Salon IV. 22