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staltung uns in Erstaunen sezl. Erst durch diesesWerk gewann Mcyerbcer sein unsterbliches Bürger-recht in der ewigen Geisterstadt, im himmlischenJerusalem der Kunst. In den Hugenotten offen-bart sich endlich Meyerbecr ohne Scheu; mitunerschrockenen Linien zeichnete er hier seinenganzen Gedanken, und Alles, was seine Brustbewegte, wagte er auszusprechen in ungezügeltenTonen.

WaS dieses Werk ganz besonders auszeichnet,ist das Gleichmaaß, das zwischen dem Enthu-siasmus und der artistischen Vollendung stattfin-det, oder, um mich besser auszudrücken, die gleicheHöhe, welche dann die Passion und die Kunsterreichen; der Mensch und der Künstler haben hiergewettcifert, und wemn jener die Sturmglocke derwildesten Leidenschaften anzieht, weiß dieser dierohen Natnrtöne zum schauerlich süßesten Wohl-laut zu verklären. Während die große Menge

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