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sprossen, mit ködert le Oindls, dem Helden,der nicht genau weiß, was er will, der beständigmit sich selber im Kampfe liegt, ein treues Bilddes moralischen Schwankens damaliger Zeit, einerZeit, die sich zwischen Tugend und Laster so qual-voll unruhig bewegte, in Bestrebungen und Hin-dernissen sich aufrieb, und nicht immer genugKraft besaß, den Anfechtungen Sataus zu wider-stehen! Ich liebe keineswegs diese Oper, diesesMeisterwerk der Zagheit, ich sage der Zaghcit,nicht bloß in Betreff des Stoffes, sondern auchder Erekntion, indem der Componist seinem Ge-nius noch nicht traut, noch nicht wagt, sich demganzen Willen desselben hinzugeben, und derMenge zitternd dient, statt ihr unerschrocken zugebieten. Man hat damals Meyerbeer mit Rechtein ängstliches Genie genannt; es mangelte ihmder siegreiche Glaube an sich selbst, er zeigte Furchtvor der öffentlichen Meinung, der kleinste Tadel
Heine's Salon IV. 2l)