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dichter, und von Rechtswegen gehören ihm alledramatischen Stoffe, er finde sie in der Naturoder in Schiller, Shakespear und Calderon. Erentlockt ihnen neue Effekte, er schmilzt die altenMünzen um, damit sie wieder eine freudige Tages-gcltung gewinnen, und wir sollten ihm sogardanken für seine Diebstähle an der Vergangen-heit, denn er bereichert damit die Gegenwart.Eine ungerechte Critik, ein unter betrübsamenUmständen ans Acht getretener Aufsatz im ckonrnnlckks Oedat-z, hat unserem armen Dichter bei dergroßen unwiffendcn Menge sehr stark geschadet,indem vielen Scenen seiner Stücke die frappan-testen Parallclstellcn in ausländischen Tragödiennachgewiesen wurden. Aber nichts ist thörigterals dieser Vorwurf des Plagiats, es gicbt in derKunst kein sechstes Gebot, der Dichter darfüberall zugreifen, wo er Material zu seinenWerken findet, und selbst ganze Säulen mit aus-