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4 (1840)
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laßt uns nicht ungerecht seyn gegen das eigneVaterland!

Es ist ebenfalls ein Irrthum wenn man dieUnfruchtbarkeit der deutschen Thalia dem Mangelan freier Luft, oder, erlauben Sie mir das leicht-sinnige Wort, dem Mangel an politischer Frei-heit zuschreibt. Das, was man politische Frei-heit zu nennen pflegt, ist für das Gedeihen desLustspiels durchaus nicht nöthig. Man denkemir an Venedig, wo, trotz der Bleikammcrn undgeheimen Ersäufungsanstalten, dennoch Goldoniund Gozzi ihre Meisterwerke schufen, an Spanien,wo trotz dem absoluten Beil und dem orthodoxenFencr, die köstlichen Mantel- und Degenstückegedichtet wurden, man denke an Mokiere, welcherunter Ludwig XIV schrieb; sogar China besitztvortreffliche Lustspiele . . . Nein, nicht der poli-tische Zustand bedingt die Entwicklung des Lust-spiels bei einem Volke, und ich würde dieses