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4 (1840)
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Maökenkomödic ist unser deutsches Lustspiel eigent-lich nur ein einziges, aber unendlich variirtcsStück. Die Charaktere und Verhältnisse sindgegeben, und wer ein Talent zu Combinations-spiclen besitzt, unternimmt die Zusammensetzungdieser gegebenen Charaktere und Verhältnisse, undbildet daraus ein scheinbar neues Stück, ungefährnach demselben Verfahren, wie man im chinesi-schen Pnzzclspicl mit einer bestimmten Anzahl ver-schiedenartig ausgeschnittener Holzblättchen allerleiFiguren combinirt. Mit diesem Talente sind oftdie unbedeutendsten Menschen begabt, und ver-gebens strebt danach der wahre Dichter, der seinenGenius nur frei zu bewegen und nur lebendeGestalten, keine constrnirtcn Holzfignren, zu schaffenweiß. Einige wahre Dichter, welche sich dieundankbare Mühe gaben, deutsche Lustspiele zuschreiben, schufen einige neue komische Masken;aber da geriethen sie in Collision mit den Schau-

Heine'S Salon. IV. II