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häusliche Zusammenleben, desto tiefer wurzeltedie Frömmigkeit und Gottesfurcht der Juden vonBachcrach. Ein Muster gottgefälligen Wandelswar der dortige Rabiner, genannt Rabbi Abraham,ein noch jugendlicher Mann, der aber weit undbreit wegen seiner Gelahrthcit berühmt war. Erwar geboren in dieser Stadt, und sein Vater,der dort ebenfalls Rabiner gewesen, hatte ihmin seinem letzten Willen befohlen, sich demselbenAmt zu widmen und Bachcrach nie zu verlassen,es seye denn wegen Lebensgefahr. Dieser Befehlund ein Schrank mit seltenen Büchern war alleswas sein Vater, der bloß in Armnth und Schrist-gclahrtheit lebte, ihm hinterließ. Dennoch warRabbi Abraham ein sehr reicher Mann; vcr-hcurathet mit der einzigen Tochter seines verstor-benen Vaterbrndcrs, welcher den Juvelcnhandelgetrieben, erbte er dessen große Rcichthümcr.Einige Fnchsbärte in der Gemeinde deuteten darauf