Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
236
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nein, das will ich nimmermehr . . . Und Euch,Ihr zerschlagenen Statuen der Schönheit, Euch,Ihr Mahnen der todten Götter, Euch, die Ihrnur noch liebliche Traumbilder seid im Schatten-reiche der Poesie, Euch opfere ich dieses Buch!

Bei diesen Worten warf Heinrich Kitzler seinMannscript in die Flammen des Kamines, undvon der Vortrefflichkeit des Christenthnms bliebnichts übrig als graue Asche.

Dieses geschah zu Göttingen im Winter1820, einige Tage vor jener verhängnißvollenNeujahrsnacht, wo der Pedell Doris die fürchter-lichsten Prügel bekommen und zwischen der Bur-schenschaft und den Landsmannsschaften fünf undachtzig Duelle contrahirt wurden. Es warenfürchterliche Prügel, die damals wie ein hölzernerPlatzregen auf den breiten Rücken des armenPedells herabfielen. Aber als guter Christ trö-stete er sich mit der Ueberzengung, daß wir dortoben im Himmel einst entschädigt werden für die