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Ich habe in diesen Blättern immer nurflüchtig ein Thema berührt, welches zu deninteressantesten Betrachtungen einen bändereichenStoff bieten könnte: nämlich die Art und Weise,wie das Christenthum die altgermanische Religionentweder zu vertilgen oder in sich aufzunehmensuchte, und wie sich die Spuren derselben imVolksglauben erhalten haben. Wie jener Ver-tilgungskrieg geführt wurde, ist bekannt. —
Wenn das Volk, gewohnt an den ehemaligenNaturdienst, auch nach der Bekehrung für gewisseOrte eine verjährte Ehrfurcht bewahrte, so suchteman solche Sympathie entweder für den neuenGlauben zu benutzen, oder als Antriebe des bösenFeindes zu verschreien. Bei jenen Quellen, diedas Heidenthum als göttlich verehrte, baute derchristliche Priester sein kluges Kirchlein, und erselber segnete jetzt das Wasser und exploitirtedessen Wnnderkraft. Es sind noch immer diealten lieben Brünnlein der Vorzeit, wohin das