Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
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beklagt, gerieth sie in die leidenschaftlichste Be-wegung, und versicherte mir unter vielen Be-theucrungcn, daß sie die Absicht hatte den Zwerganfs Beste zu versorgen, daß sie ihm ein Iahr-gehalt angeboten, wenn er still und bescheidenirgendwo in der Provinz leben wolle.Aberehrgeizig, wie er ist, fuhr Laurence fort, ver-langte er, in Paris zu bleiben und sogar inmeinem Hotel zu wohnen; er könne alsdann,meinte er, durch meine Vermittlung, seine ehe-maligen Verbindungen im Faubourg Saint-Ger-main wieder anknüpfen, und seine frühere glän-zende Stellung in der Gesellschaft wieder ein-nehmen. Als ich ihm dieses rund abschlug, ließer mir sagen, ich sei ein verfluchtes Gespenst,ein Vampir, ein Todtenkind . . ."

Laurence hielt plötzlich inne, schauderte hef-tig zusammen und seufzte endlich aus tiefsterBrust:Ach, ich wollte, sie halten mich bei mei-ner Mutter im Grabe gelassen!" Als ich in sie