Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
44
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fahle Paganini immer wie ein Sterbender aus-sah; doch der Tod des jungen, rosigen Bellinikam mir unglaublich vor. Und doch war dieNachricht vom Tode des Ersteren nur ein Zei-tungs - Jrrthnm, Paganini befindet sich frisch undgesund zu Genua und Bellini liegt im Grabe zuParis!

Lieben Sie Paganini? frug Maria.

Dieser Mann, antwortete Maximilian, isteine Zierde seines Vaterlandes und verdient ge-wiß die ausgezeichnetste Erwähnung, wenn manvon den musikalischen Notabilitäten Italienssprechen will.

Ich habe ihn nie gesehen, bemerkte Maria,aber dem Rufe nach soll sein Aeußeres denSchönheitssinn nicht vollkommen befriedigen. Ichhabe Portraite von ihm gesehen . . .

Die alle nicht ähnlich sind, fiel ihr Maxi-milian in die Rede; sie verhäßlichen oder ver-schönern ihn, nie geben sie seinen wirklichen Cha-