Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
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her ein Bischen ausstäuben mußte, ließ er unsso lange warten. Hätte man ihm Zeit gelassen,würde er auch Strümpfe angezogen haben; dielangen, nackten, rothen Beine stachen aber nichtsehr ab von dem grellen Scharlachrock. Ob erdarunter eine Hose trug, weiß ich nicht mehr.Unser Bedienter, der Johann, der ebenfalls dieBenennung Schloß oft vernommen, machte einsehr verwundertes Gesicht, als der Junge unszu dem kleinen gebrochenen Gebäude führte, woder selige Herr gewohnt. Er ward aber schierbestürzt, als meine Mutter ihm befahl, die Bettenhineinzubringen. Wie konnte er ahnden, daß aufdem "Schlosse" keine Betten befindlich! und dieOrdre meiner Mutter, daß er Bettung für unsmitnehmen solle, hatte er entweder ganz über-hört oder als überflüssige Mühe unbeachtet ge-lassen.

Das kleine HauS, das, nur eine Etage hoch,in seinen besten Zeiten höchstens fünf bewohn-