ihr wieder allerlei närrische Geschichten, so daßsie ruhig zuhören muß.
Seien Sie unbesorgt, Doktor, erwiedertcMaximilian mit einem wehmüthigcn Lächeln.Ich habe mich schon ganz zum Schwätzer aus-gebildet und lasse sie nicht zu Worte kommen.Und ich will ihr schon genug phantastisches Zeugerzählen, so diel Sie nur begehren .... Aberwie lange wird sie noch leben können?
Ich bin sehr pressirt, antwortete der Arztund entwischte.
Die schwarze Debora, feinöhrig wie sie ist,hatte schon am Tritte den Ankommenden erkannt,und öffnete ihm leise die Thüre. Auf seinenWink verließ sie eben so leise das Gemach, undMaximilian befand sich allein bei seiner Freun-din. Nur dämmernd war das Zimmer von einereinzigen Lampe erhellt. Diese warf dann undwann halb furchtsame, halb neugierige Lichterüber das Antlitz der kranken Frau, welche, ganz