Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
XLI
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XI. I

der Baron Cotta eine kleine Geldsumme alsstipulirte Entschädigung springen lassen, so hatdie Menzel'sche Unsterblichkeit schon heute einEnde. Oder hätte er etwas für seine Personzu fürchten? Lieber Himmel! wenn die mon-golischen Horden nach Stuttgart kommen, läßtHerr Menzel sich aus der Theatergarderobe einAmorcostüm holen, bewaffnet sich mit Pfeil undBogen, und die Baschkiren, sobald sie nur seinGesicht sehen, rufen freudig: das ist unser ge-liebter Bruder!

Ich habe gesagt, daß bei unseren Teuto-mancn der affischirte Franzosenhaß ein doppeltfalsches Spiel ist. Sie bezwecken dadurch zunächsteine Popularität, die sehr wohlfeil zu erwerbenist, da man dabei weder Verlust des Amtesnoch der Freiheit zu befürchten hat. Das Los-donnern gegen heimische Gewalten ist schon weitbedenklicher. Aber um für Volkstribunen zu gelten,müssen unsere Teutomancn manchmal ein freiheit-