Druckschrift 
1 (1849)
Entstehung
Seite
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Zeitkampf noch nicht zu Ende, wie der Bodennoch zittert unter unfern Füßen; hören wir hiernoch das Nasen des Sturmes, der die Welt nie-derzureißen droht; sehen wir hier noch den gäh-nenden Abgrund, der gierig die Blutströmc cin-schlürft, so daß grauenhafte Untergangsfnrchtuns ergreift: so sehen wir auf dem andern Ge-mälde, wie ruhig sicher die Erde stehen bleibt undimmer liebreich ihre goldenen Früchte hervor-bringt, wenn auch die ganze römische Univcrsal-tragödic mit allen ihren Gladiatoren und Kai-sern und Lastern und Elcphanten darüber hin-getrampclt. Wenn wir auf dem einen Gemäldejene Geschichte sehen, die sich so närrisch her-umrollt in Blut und Koth, oft Jahrhundertclang blödsinnig stillsteht, und dann wieder unbe-holfen hastig aufspringt, und in die Kreuz undin die Quer wüthet, und die wir Weltgeschichtenennen: so sehen wir auf dem andern Gemäldejene noch größere Geschichte, die dennoch genugRaum hat auf einem mit Büffeln bespanntenWagen; eine Geschichte ohne Anfang und