I^>
i-4
29
auffordernd, entblößt bis zur Hüfte, ein schöner,ungestümer Leib, das Gesicht ein kühnes Profil,frecher Schinerz in den Zügen, eine seltsameMischung von Phrhne, Poissarde und Freihcits-göttin. Daß sie eigentlich leztere bedeutensolle, ist nicht ganz bestimmt ausgedrückt, dieseFigur scheint vielmehr die wilde Volkskraft, dieeine fatale Bürde abwirft, darzustellen. Ichkann nicht umhin, zu gestehen, diese Figur er-innert mich an jene peripatetischcn Philo-sophinucn, an jene Schncllläuferinnen der Liebeoder Schnellliebendc, die des Abends auf denBoulevards umhcrschwärmen; ich gestehe, daßder kleine Schornstcinkupido, der, mit einerPistole in jeder Hand, neben dieser Gasscnvenussteht, vielleicht nicht allein von Nuß beschmuztist; daß der Panthconskandidat, der todt aufdem Boden liegt, vielleicht den Abend vorhermit Cvntremarquen des Theaters gehandelt;daß der Held, der mit seinem Schießgewehrhinstürmt, in seinem Gesichte die Galeere undin seinem häßlichen Nock gewiß noch den Dust
5 aj»
W
'/st
!' !fl
'kM's
Ä
a-k'!
^ Kl