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werten, in einem Unendlichen, das Sinne undPhantasie zu geben und zu fassen verzagen,indcß die Vernunft es erschafft und fest hält.Aber das Erhabene, z.B. ein Meer, ein hohesGebirge, kann ja schon darum nicht unfaßbarfür die Sinnen scyn, weil sie das umspannen,worin jenes Erhabene erst wohnt; dasselbegilt für die nachfliegende Phantasie, welchein ihrer unendlichen Wüste und Aethcrhöheerst den unendlichen Raum für die erhabenePyramide aufbauet. — Das Erhabene istferner zwar immer an ein sinnliches Zeichen(in oder außer uns) gebunden, aber diesesnimmt oft gar keine Kräfte der Phantasie undder Sinne in Anspruch. So ist z. B. in je<ncr orientalischen Dichtung, wo der Prophetdas Merkmal der vorübergehenden Gottheiterwartet, welche nicht kommt hinter dem Feuer,nicht hinter dem Donner, nicht hinter demSturmwinde, sondern die. endlich kommt mit