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Erdcn-Gegenwart war zu Himmels-Zukunftverflüchtigt. Was blieb nun dem poetischenGeiste nach diesem Einstürze der äußern Weltnoch übrig? — Die, worin sie einstürzte, dieinnere. Der Geist stieg in sich und seineNacht und sah Geister. Da aber die Endlich-keit nur an Körperu haftet und da in Geisternalles unendlich ist oder ungeendign so blühteinder Poesie das Reich des Unendlichen über derBrandstätte der Endlichkeit auf. Engel, Teu-fel, Heilige, Scelige, und der Unendliche hat-ten keine Körper-Formen *) und Götter-Lei-
Oder das lieberirdische knüpfte sich an unkünstleri-sche Verkörperungen, an Reliquien, Kreuze, Kruzifixe,Hostien, Mönche, Glocken, Heilige» - B lder, die allemehr als Buchstaben und Zeichen denn als Körper spra-chen. Sogar die Thaten suchten das Körperliche zu ent-behren, d. h. die Gegenwart; die Kreuyzuge suchte»eine heilige Vergangenheit mit einer heiligen Zukunft zuverbinden. So die Legenden der Wunderwerke. So dieErwartung des jüngsten Tags.