Druckschrift 
1 (1804)
Entstehung
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Erdcn-Gegenwart war zu Himmels-Zukunftverflüchtigt. Was blieb nun dem poetischenGeiste nach diesem Einstürze der äußern Weltnoch übrig? Die, worin sie einstürzte, dieinnere. Der Geist stieg in sich und seineNacht und sah Geister. Da aber die Endlich-keit nur an Körperu haftet und da in Geisternalles unendlich ist oder ungeendign so blühteinder Poesie das Reich des Unendlichen über derBrandstätte der Endlichkeit auf. Engel, Teu-fel, Heilige, Scelige, und der Unendliche hat-ten keine Körper-Formen *) und Götter-Lei-

Oder das lieberirdische knüpfte sich an unkünstleri-sche Verkörperungen, an Reliquien, Kreuze, Kruzifixe,Hostien, Mönche, Glocken, Heilige» - B lder, die allemehr als Buchstaben und Zeichen denn als Körper spra-chen. Sogar die Thaten suchten das Körperliche zu ent-behren, d. h. die Gegenwart; die Kreuyzuge suchte»eine heilige Vergangenheit mit einer heiligen Zukunft zuverbinden. So die Legenden der Wunderwerke. So dieErwartung des jüngsten Tags.