62
ficht die Besonnenheit nicht das Sehen, ftn-dem nur das abgespiegelte oder zergliederteAuge; und das Spiegeln spiegelt sich nich,.Wären wir uns ganz bewußt, so wären wirunsre Schöpfer und schrankenlos. Ein unaus-löschliches Gefühl stellet in uns etwas dunkles,was nicht unscr.Geschöpf, sondern unser Schöp-ser ist, über alle unsre Geschöpfe. So tretenwir, wie es Gott auf Sinai befahl, vor ihnmit einer Decke über den Augen.
Wenn man die Kühnheit hat, über dasUnbewußte und Unergründliche z» sprechen: sokann man nur dessen Dafcpn, nicht dessen Tiefebestimmen wollen. Zum Glück kann ich imFolgenden mit Plato's und Zacvbi's Musen-Pferden pflügen, obwohl für eignen Samen.
Der Instinkt oder Trieb ist der Sinn derZukunft; er-st blind > aber nur, wie das Ohrblind ist gegen Licht und das Auge taub gegenSchall. Er bedeutet und enthält seinen Gegen-