zuquillt, und immer duftet, die Zeit längermäße anstatt kürzer?
Denn wie das organische Reich das mclchanische aufgreift, umgestaltet und beherr-schet und knüpft, so übt die poetische Welldieselbe Kraft an der wirklichen und das Gensterreich am Korperreich. Daher wundert unsin der Poesie nicht ein Wunder, sondern esgicbt da keines, ausgenommen die Gemein»hcir. Daher ist — bei» gleichgesetzter Vontresslichkeit — die poetische Stimmung aufderselben Höhe, ob sie ein achtes Lustspiel oderein ächtes Trauerspiel, sogar dieses mit roman»tischen Wundern aufthut; und WallenstcinsTraume geben dichterisch in nichts den Visioineu der Jungfrau von Orleans nach. Da<her darf nie der höchste Schmerz, nie der
Zuschließens der Blumen, nach Linnee zu einer Stuiudcnmessung gebrauchen.