Druckschrift 
1 (1804)
Entstehung
Seite
XIV
Einzelbild herunterladen
 

XIV

erlegen, ohne dasselbe nach wenigen Monatenvom Publikum wieder einzufodern für etwasähnliches Gedrucktes; ja manche tragen schonmit diesem jenes ab.

E« ist sehr leicht, mit einigen abgerissenenKunfiurtheilcn ein Kunstwerk zu begleiten, d. h.aus dessen reichem gestirnten Himmel sich Ster-ns zu beliebigen Bildern der Eintheilung zu-sammen zu lesen. i.Etwas anderes aber als eineRezension ist eine Aesthetik, obgleich jede» Ur-theil den Schein einer eignen HinterHalligengeben will.

Jndcß versuchen e« einige und liefern das,was sie wissenschaftliche Konstrukzion nennen.Allein wenn bei den englischen und französischenAeflhetikern, z. B. .Home, Beattie, Fontenelle,Voltaire, wenigstens der Künstler etwas, obgleichauf Kosten des Philosophen, gewinnt, nämlicheinige technische Kallipädie: so erbeutet bei denncucrn transszendenten Aefihetikern der Philosophnicht mehr als der Künstler, d. h. ein halbesNichts. Ich berufe mich auf ihre zwei verschie-