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E 1 ek Iroma g e ntism us.
ster, gleichsam starrer polarer Linien (oder Puncte, welches amEnde auf eins hinausläuft) um den elektrischen Leiter nicht zumZiele fühlt. Las Verhalten der Sache scheint mir vielmehr fol-gendes.
L Die Elektricitiit durchströmt den vollkommenen undun-vollkommenen Leiter nicht als ein Continuum , sondern in ein-zelnen Pulsen, welche aber in nnmefsbar kurzen Zeiträumenauf einander folgen. Diese Pulsus oder Wellen sind am merk-barsten bei der galvanischen Elektricitiit, und offenbaren sichden Nerven in dem simmernartigen Gefühle, welches dieselbeim thierischen Körper erregt.
2. Jede einzelne hierzu hinreichend starke Welle trennt indem Leiter, und vermittelst dessen vielleicht auch in dessenUmgebung, den überall die Erde als eigene Atmosphäre umge-benden, und somit überall vorhandenen neutralen Magnetismusin seine beiden antipolaren Theile auf ähnliche Weise, als einemechanische Erschütterung diese Trennung im Stahle bewirkt.Die langsamere Durchströmung stark gespannter lleibungselek- .tricität, wenn sie durch Spitzen eingesogeu ist, kann daherkeine solche Pulsus ausiibeu, und also auch keinen Magnetis-mus erzeugen; ihr entgegen steht mit der heftigsten, aberauch am kürzesten dauernden Wirkung der Elaschenschla",welcher eben diese nuch durch die erregte Empfindung ankiin-digt, in der Alitte zwischen beiden liegt die galvanische Elektricitäf.
liier scheint es mir der schicklichste Ort zu seyn, dieFrage , warum das langsame Durchsträmen der Elektrizität inden Eeitungsdrählen keinen Magnetismus ei zeugt, nochmalsnäher zu prüfen. Wären zuvörderst Elektricität und Magnetis-mus identisch, so wäre diese gänzliche Unwirksamkeit des elek-trischen Leiters auf die Magnetnadel durchaus unerklärbar, dasich nach den Versuchen von Pr aff (111. A. 13) in dem Lei-tungsdrahte eine solche Menge freier Elektricität befindet, dalsder genäherte Finger merkbare Funken erhält. Vermöge derAnnahme einer Identität beider Potenzen würde man also dieAnwesenheit cler Elektricität —Magnetismus in einem solchenLeiter zugleich setzen und auch wieder aufheben, was doch einoffenbarer Widerspruch ist, und als solcher mir das gewichtig-ste Argument gegen diese Hypothese zu seyn scheint 1 . IVArt?
1 Vergl. oben .V. i. A.