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E 1 e k tr o m a g n e t i s m u s.
Demonstrationen geschehen 1 , vermittelst deren die Bewe'nin"der beweglichen Leiter durch den Einllul’s des Erdmagnetismusnachgewiesen wird, und welche in sofern ein höchst schätzba-rer Beitrag zur Lehre des Elektromagnetismus bleiben, als inihnen mit geometrischer Schärfe dargethnn wird, dals und aufwelche Weise alle diese Bewegungen aus dem einfachen elek-tromagnetischen Fundamentalversuche folgen.
6. Theorie des diagon aloid en Magnetismus.
Gleich nach der Entdeckung des Elektromagnetismus be-förderte EiüMAif nicht blofs die Verbreitung der lvenntniss des-selben, sondern vermehrte auch die damals bekannten Tliat-saclien und Apparate auf eine sinnreiche Weise 2 . AVeil manaber eine Reihe zusammenhängender Erscheinungen nicht mitanfzufassen vermag, ohne sie in einen inneren Zusammenhangunter sich und mit andern bekannten Phänomenen zu bringen,so war es natürlich, clafs auch dieser scharfsinnige Gelehrte eineTheorie entwarf, nach welcher sich die damals bekannten That-sachen erklären lielsen. ln Gemäfsheit der Hypothese von zweiElektricitäten , deren jede an dem ihr zugewandten Ende desLeiters in gröfster Fülle einströmen mufs, nahm er an, dafs hier-nach in diesem ein diagona/oider Transversalmagnetismus er-regt werde, wonach im Wesentlichen an der einen Seite desdiagonal getheilten Leiters AB nordpolarer, an der andern Ci)j3§|siidpolarer Magnetismus vorherrschend seyn sollte. Indefs wa-ren damals hei weitem noch nicht alle Thatsachen bekannt, de-nen auch deswegen die Hypothese nicht genügt, und da der Er-finder derselben sie später nicht weiter auszubilden gesucht hat,so wird diese allgemeine geschichtliche Erwähnung derselbengenügen 3 .
F> Rückblick auf die verschiedenenT h e o r i e e n.
Uebetblicken wir nun noch einmal die verschiedenen Theo-rieen über den Elektromagnetismus, so können wir nicht gut
1 G. LXXIV-. 391 ffi, LXXV. 269-,
2 In seiner niehrerwähnten Schrift: Umrisse zu den physischenVerhältnissen des von H. P. Oersted entdeckten elektrochemischenMagnetismus u. s. w. Berl. 1821. 8.
3 Vergi. Gilbert in AnuaU d. Ph.ys-. LXVII. S82. IFi