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3 (1827) E
Entstehung
Seite
620
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Elektromagnetismus.

dagegen an, weil die Leitungsdrähte nicht in einandor, ihreMagnetismen daher nicht Zusammenhalten können, wie die umden ganzen Leiter überall gleichartigen Llektricitäten. Hin-sichtlich des Magnetismus derselben ist aber oben und unten,rechts und links einander entgegengesetzt, und so müssen heigleichartiger und gleichgerichteter elektrischer Strömung zwargleiche Elektricitäten, zugleich aber entgegengesetzte Magne-tismen zusammenfallen , welche letztere allein und im Wider-streite mit den elektrischen Wirkungen einander anziehen. !

2. Je mehr Mühe Ami; ehe aufgewandt hat, die Identität ieines aus schraubenförmigen Windungen bestehenden, und eines 'stählernen Magnetes durch die Annahme gleichgerichteter elek-trischer Strömungen darzuthun, um so viel schwerer wird esihm werden, einem zweiten Einwurfe zu begegnen. Einschraubenförmig gewundener Drahtcylinder kann nämlich eineStahlnadel nur dann magnetisch machen , wenn beider Längen- jaxen zusammenfallen, Soll nun ein Stalihnagnet seinen Magne-tismus gleichen elektrischen Strömungen verdanken, so kanngar kein oder blofs ein transversaler Magnetismus in einemStahlstahe erzeugt, werden, wenn man ihn mit; einem andernMagnete so streicht, dafs ihre beiden Axen normal auf einan-der gerichtet bleiben; es entsteht aber statt dessen ein Longi-tudinalmagnet * 1 .

3. Ein sehr gewichtiges, und, wie mir scheint, gar nichtzu beseitigendes Argument geht aus den interessanten Versu-chen hervor, welche G. G. Schmidt bekannt gemacht hat 2 .

Auf welche Weise durch einen elektrischen Leiter in Stahlna-deln , welche quer unter oder über demselben liegen, bleiben-der Magnetismus heivorgerufen wird, ist oben (III. B. 4 ff.)angegeben. Hiernach klebe man einen ‘j!" bis 3” breiten Strei-fen Blattgold auf eine Glasplatte, lege quer darüber ein StückUhrfeder 1 bis 1,5 Z, lang, nachdem man dasselbe vorher mitLackfirnifs überzogen hat, über diese wieder eine Glasplatteund auf diese einen Magnetstab so, dafs er mit seinem Nord-pole das nördliche Ende der Uhrfeder decke, wodurch der Süd-pol so weit entfernt wird, dafs seine Wirkung nicht in Betrach-tung kommt. Es habe dann gröfserer Deutlichkeit wegen der

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1 Pf aff: d«r Elektromagnetismus, u. s. w. S. 242.

2 G. LXXIV. 263.