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3 (1827) E
Entstehung
Seite
52
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52 Ebbe und Fluth.

Solstitial - Syzygien und bei den Aequinoctial - Quadraturen et-wa um T 'u zu groTs.

28. Eine ähnliche Vergleichung der Tlieorie mit denBeobachtungen stellt Laflace in Beziehung auf die in derErdnähe und in der Erdferne angestellten Beobachtungen an.Die Aequinoctial-Syzygien, bei denen sich der Mond in derErdnähe befand, gaben den Werth von 2 a - 7,209) für dieErdferne 2 ct = 5,580-

Die Theorie dagegen giebt mit Hülfe der vorhin schon be-stimmten Constanten den Unterschied dieser Zahlen 1,77, stattdafs die Beobachtung 1,03 giebt und Laflace wagt nicht zuentscheiden , ob diese Differenz der Unsicherheit der Beobach-tungen zuzuschreiben sey, oder von den nicht ganz vollkom-men richtigen Voraussetzungen und den unvollkommenen Ap-proximationen der Theorie abhänge.

Laflace vergleicht ferner die Zeit der höchsten Fluthund tiefsten Ebbe nebst der täglichen Verzögerung mit derTheorie. Die Beobachtung gab: Zeit des niedrigsten Was-sers am ersten Tage nach den Aequinoctial-Syzygien 10 u 12'Morg., am zweiten Tage 10’ 1 50’ Morg. Zeit des höchsten Was-sers am ersten Tage.nach den Aequinoctial-Syzygien 4 h 21'Ab.am zweiten Tage 4 1 ' 5S' Ab.. Eben die vier Bestimmungenbei den Solstitial-Syzygien 10’ 1 11' Morg.; 10' 1 52’ Morg.,4 1 ' 20' Ab.; 5 h 1' Ab.

Bei den Aequinoctial-Quadraturen war Zeit des höchstenWassers am ersten Tage nach der Quadratur 9’ 1 30' Morg. amzweiten Tage 10' 1 52' Morg. Zeit des tiefsten W assers amersten Tage nach der Quadratur 3’ 1 48' Ab. Am zweiten Tage5 h 12' Ab. Eben die Bestimmungen bei den Solstitial - Quad-raturen 9 ]l 39' M’org. 10 1 ' 46' Morg.; 3’ 1 57' Ab ; 5 1 * 4' Ab.

Die Einwirkung der Declinationen auf die Verzögerungder Fluthzeit ist deutlich sichtbar, wenn sie gleich in Bezie-hung auf die Aequinoctial- und Solstitial - Syzygien nur we-nig beträgt. Dieses so wie die vermehrte tägliche Verzöge-rung der Fluth, wenn der Mond sich in der Erdnähe befindet,ist der Theorie gemäfs; aber dennoch findet Laflace, beieiner sorgfältigen Prüfung der Beobachtungen eine kleine Ab-weichung von der Theorie, die vielleicht andeuten könnte,dafs das Princip der Coexistenz der verschiedenen Oscillatio-nen nicht strenge richtig wäre. Diese Abweichung besteht