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3 (1827) E
Entstehung
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E 1)1) e und Flut It,

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der Rotation statt findende Abweichung der Erde von der Kugel-gestalt wird auch liier nicht gesehen, sondern ADBE stellt dasSpliäroid vor, so wie die Attraction des Mondes es bestimmt.Ist nun liier NO die Ebene des Aequators, so hat O diohöchste Fluth dann, wenn der Mond im Zenith des OrtesD steht, aber da auch der auf die Ebene der Figur senk-rechte Flalbmesser der Erde = CA ist, so ist der gröfsesteHalbmesser des Erd-Aequators = CO, der kleinste = CA, unddas Intervall zwischen Fluth und Ebbe = CO — CA, welches, da

CO =

A / (1

3 2 )

gesetzt

werden kann undist, in CO — CA

Y/" ( 1 — e 2 ) Cos. 2 d= A (1 — ± e 2 Sin. 2 d),

CA = A / (1 — e 2 ) = A (1= A. d e 2 Cos. 2 d übergeht.

Die Fluthliöhe ist also unter dem Aequator dem Quadratevom Cosinus der Declination des Gestirns proportional. Aberauch für andere geographische Breiten gilt eine ähnliche Be-stimmung. Deutet nämlich o n einen mit dem Aequator pa-rallelen Schnitt an, so ist dieser eine Ellipse, die dem Aequa-tor ON ähnlich ist, aber im Verhältnifs des Cosinus der Breitekleiner, der grofste Halbmesser dieses Schnitts ist also= A Cos. ß. (1 — ^ e 2 Sin. 2 d), der kleinste

= A Cos. ß. (1

terscliied dieser Flalbmesser = A Cos. ß

e 2 ), und da nicht der Un-

e 2 Cos. 2 d die

Fluthhöhe bestimmt, sondern dieser Unterschied noch mitdem Cosinus der Neigung gegen die Verticallinie multipli-cirt wird, also or = om. Cos. ß seyn würde, wenn omACos./S~ 2

e 2 Cos. 2 d = jenem'Untersclnede ist, so ist of-

fenbar die Fluthhöhe in der geographisohen Breite = ß__ A e 2 Cos. 2 ß. Cos. 2 d ,

- 2 -j wenn des Blondes Declination

~ d ist.

Eben das gilt für die Sonne.

Diese Formel zeigt erstlich, dafs die Fluth gegen die Poleder Erde abnimmt, und zweitens, dafs um die Zeit der Aequi-noctien, wo beim Neumond und Vollmond beide Flimmels-körper dem Aequator nahe sind, die Springfluthen höher stei-gen, als zu andern Jahreszeiten.