Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
Seite
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die nackt, mit Salben beschmiert, und auf einemBesenstiel nach dem Brocken reitet. Dieser Bergist kein heiteres Avalon, sondern ein Rendez-vous für alles, was wüst und häßlich ist. Aufdem Gipfel des Bergs sitzt Satan in der Ge-stalt eines schwarzen Bocks. Jede von den Hexennaht sich ihm mit einer Kerze in der Hand undküßt ihn hinten, wo der Rücken aufhört. Nach-her tanzt die verruchte Schwesterschaft um ihnherum und singt: Donderemns, Donderemus:Es meckert der Bock, es jauchzt der infernaleChahüt. Es ist ein böses Omen für die Hexe,wenn sie bei diesem Tanze einen Schuh verliert;das bedeutet, daß sie noch im selbigen Jahrverbrannt wird. Doch alle ahnende Angst über-täubt die tolle cchtberliozischc Sabbathmusik;und wenn die arme Hexe des Morgens ans ihrerBerauschung erwacht, liegt sie nackt und müdein der Asche, neben dem verglimmenden Herde.

Die beste Auskunft über diese Hexen findetman in derDämonologie" des ehrenfesten undhochgelahrtcn Doktor Nicolai Remigii, des durch-