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2 (1861)
Entstehung
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Apologeten hervorgcrnhmt wird, das ist sogarnoch unbedeutend in Vergleichung mit jenergroßen Tröstung, die sie durch sich selbst denMenschen angedeihcn lassen. Ewiger Ruhm ge-bührt dem Symbol jenes leidenden Gottes, desHeilands mit der Dornenkrone, des gekreuzigtenChristus, dessen Blut gleichsam der linderndeBalsam war, der in die Wunden der Mensch-heit herabrann. Besonders der Dichter wirddie schauerliche Erhabenheit dieses Symbols mitEhrfurcht anerkennen. Das ganze System vonSymbolen, die sich ausgesprochen in der Kunstund im Leben des Mittelalters, wird zu allenZeiten die Bewunderung der Dichter erregen.In der That, welche colossale Conseqncnz inder christlichen Kunst, namentlich in der Archi-tektur! Diese gothischcn Dome, wie stehen sieim Einklang mit dem Kultus, und wie offen-bart sich in ihnen die Idee der Kirche selber!Alles strebt da empor, alles transsubstanzirtsich: der Stein sproßt aus in Arsten und Laub-werk und wird Baum; die Frucht des Wein-