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Des Europäischen Herolds vierdte Hüupt-HandluG
sie mit fug kein solches vireAcirium pl-XtenSiren Schleswick/ sondern auch Holstein als einen
könten / weil sie daselbst nicht als König / son- Reichs - stand sKicirten/ und dannenhero die
dem als Hertzog / der einen iocwm ^eZiminis Rom. Kayftrl. Majest. in einem rslbripto vom
hat/welcher nebst seinem vorfahren pari smo- zz Jun. 1684 nicht nur die emschlagung der
ritate Sc jure in beedcn Hertzogthümern/ gleich- conältionen Zpprobiret/sondern auch bey veüust
wie S. Königl. Mas und dero vorfahren / re- ihrer und des Reichs xroteSKvn, die anneh-
gieret habe / so daß Schleswick - Holstein- mung derselben i^ibiret hatten. Daraus
Glückstadt nicht die geringste pr^rogariv vor denn unwiedertreiblich folgte/ daß Se.Königl.
Gottorff daselbsten gehabt / noch mit recht xrs- Majest. keine rechtmäßige Ursache gehabt/ das
tenäixen können ; und eben solche prX5vß3tiv Hertzogthum Schleßwick vi armztäzu occupi-
zu vermeiden/habe man von jehero also herge- ren/ und folglich dieser occupatton keine eiks.
bracht/ daß das prsetiäium und äireöbcm unter Äus juris belli«!, weder czuosä impuvitZtem noch
den regierenden Herren jährlich wechselsweise «zuoaä äomimum putativum, zuwachsen kön-
geführet worden. Gleichwie nun solch oire- ten.
Äorium inter pares Kegiminis loeios kein theil Nachdem nun Se.^ Königl. Majest. der-^^^allein mit fug an sich ziehen könte; also würde nommcn / daß man Fürst!, selten diese conöi- Fürs», laudeauch dargegen die Loeic^s bey der gemeinen re- eloues aus angezogenen Ursachen innerhalb an.gierung aufgehoben/ ein Arbitrium aus dem per- des darzu bestimmten termins nicht sccepnxet/xctuo l)ire«5wrio,und der Locius «.e^iminis mit haben sie dero trouppen ins Heryogthmnder zeit zum untcrthanen gemacht werden. Schleswick Marchiren / und es würcklichDerohalben hatten S. Hochfürsti. Dur6)i. occupiren lassen. Der Reichs-versammlungsolch poKulutum nicht eingehen können/sondern zu Regensburg ist darneben durch den König-ließen es bey dem alten moäo und form der re- liehen / wegen Glückstadt allda iubllkireudengierung bewenden/ auch das gesamtschasstliche Gesandten anzeige geschehen/ man verhoffte/ essrcbiv an dem orte bleiben / wo es in die zwey werde ex j)2lts jlmptzrii wider diese einzlchulighundert jähre lang wohl und sicher gewesen nichts geregee/ sondern als eine fache/ dabeywäre. . das Reich nichts zu thun hätte / gehalten/ und^614 Die Insul Helgeland wäre am JhreDurchl.zuHolstein-Gottorffmitderokla-munde der Eyder/Elbe und Weser/?vo diese gen nicht gehöret werden. Als aber Se.A wsiüste in den Oceanum sich ergießen/ gelegen/ Durch!, ihre (ZravsmiNL so wohl der Römischen an 'dieund Letzo nicht zu untersuchen/ ob sie ein pertt- Kayserl. Maj. als dem Reiche beweglich vor-nentz-stück von Eyderstädt oder Dittmarßen/ stellen lasten/ erlangten sie fast allenthalbenoder bloß des Neptuni gewesen / und per occu- mitlesen und beyfall. t^s wurde auch diesesr)2tlonexn ans hauß Gottorff gekomtmn fty. hohe anliegen durch ein Kayserl. commitlicms-Uvterdeffen fty hieraus zu schließen/ daß sie ein Secret den? Reiche zu remeckiren communici-unstreitig stück des Hertzogthums Schleswick ret / und nach Überwindung vieler von denensey/ Dänemarck habe sein vorgeben zu bowel- vor Dänemarck wohlgesinnten Stände einge-sen.Denn wie es wahr wäre/daßGottorff die- streueter Schwürigkeiten / endlich mittelst ei-seJnsu! über 200 jahrgantz ruhig gehabt; also nes Geichs - gutachtens Kayserl. Majest.hätte Dänemarck einen bessern titul clociren/ ersuchet/ von Jhro und Reichs wegen bey Kö-nicht aber mit ausgerüsteten schiffen selbige nigl. Malest, in Dänemarck die fache durchwegnehmen sollen. glimpfliche wege zu vermitteln / damit sol-
^6 15 Dieses puncts wegen sey zwischen che strittigkeiten deygeleget werden möchten.Schleswick-Holstein-Glückstadt/und zwischen Hierwider hat man Königlicher selten i)DStttmrce
Schleswick-Holstein-Gottorff ein Wohlde- protzet/ und indischen die annehmung ob-^/nicht
dächtlicher receß A. 1667 gecroffen /.welchem gemeldter conäitionen immerzu urgiret. Ge-zum
beede theile unabbrüchig zu geleben hatten. gen dasReich hat man ffugegeben/diesecontro
16 Wann unterdie Unionen und erbver- vers fty Somettics, weil Scbleswick keine
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gehaltennachher
mahln erbötig/ den alten Unionen und^vcmä- Hand diesen Zwiespalt von denen armistitz - tra-gen gerne nachzukommen/ nur daß Se. Kö- ctaten abgewiesen. Auf der immittelst ;unigl.Majest. der mutuellen obliZation auch gnü- Iyehohe fürgewesenenConferentz ist vorGot-ge thäten. Da sie aber angemaßter weise torffauch eben wenig trssts zu erhalten gewe-das jus belli, colleötZnäi und andere Regalien sen/ denn die hohe Herren KleMütores habenallein zu exerciren fortführen/würden nicht nur mehr nicht als zur gütlichen entscheidung ihresolche Unionen und vertrage durch cominuirst- oKci^ anwenden wollen / die doch deßhalberche contraventiones violiret/ sondern auch Se. ohnfruchtbar zergangen / dieweil S. Königl.Hochfüvstl. Durch!, solcher gestalt von deren Maj. auf dero conckewnen beharret; Fürstli-obliAativn befreyet; und wie sie im übrigen eher feiten aber darein keines geheblet worden,nichts mehr als eine schleunige billige erledi- Und ob man wohl anbey in Vorschlag gebracht/gung der irrungen wünschetcn: Also würden daßG.Maj.deroCrol?-Prinyen an die äj-N.^sie keine darzu dienende recht-und billigmäßige teste Prinzeß!» zu Gortsrff zu vermäh- süu 'mittel ausschlagen. len gesonnen/ wann dieser die helffre de»
Bliebe es demnach bey dem oben erzehlten Heryogthums Schleswick zun, Heprath-
schluste/ daß Se. Hochsürstl. Durch!, nicht gute mitgegeben w??rde/ ist doch selbiger so
schuldig gewesen/ solche concktiones anzuneh- wenig zcceptabel gewesen / als wenig man das
wen/ in mehrerm betracht/daß stlbige mcyt nur Schleswickische Gottorffische antheil lande ge-
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