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von dem freyen Hertzogthum Lotharingen.
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Itzt- regie-rende Hoch-furstl.
Vurchl. zuLotharin-gen LeopoldJoseph.
Seine nech-sie anver-waiidten.
ren den 20 Oclobr. A. 1685/ und s) Herrn ge pollestion derer Stände/ guter und orten
Frany "josephen/gebohren A.1689. welche sein vetter/Hertzog Carl / A. 1670 f als
Höchstgedachte Se. itzt - regierende Hoch- selbe von des allerchristlichsten Königs waffen
sürstl. 7Durä)l. Herr LEOPOLD JO- erobert worden) besessen / wieder eingesetzet
SEPH / dessen hohe geburt sich den n Se- werde. Und damit zwischen gemeldter stadt
ptemb. A. 1679 ereignet/ wurde bey erwachse- Nancy / und andern der Cron untergebenen
nen jähren zum Kayserl. Feld-Marschal!-Lieu- herrschafften/eine freye gemeinschafft und leich-
tenant bestellet / folgete seinem Herrn vater in terer durchzug seyn möchte / haben beyderseits
der tapfferkeit rühmlich nach/ und wohnete dem eommiisurü vier wege/deren jeder eine halbeLo-
krieg so lange bey / biß er obgedachter Massen/ tharingische meile breit/ auszeichnen sollen,
vermöge des Nyßwickischen ftiedens / wieder- Die gegend und stadt Vuucouleui- ist wegen der
um zum besitz seiner lander gelangete. Wor- wunderheldin leanne 6' /^rczuez, so insgemein
auf er sich Ä. 1698 mit princeßm Elisabeth la Nucells C OrleZnz heiffet / berühmt. Dis
Charlotte/ des letzr- verstorbenen Hertzogs stadt und amti>vngwik ist mit aller Hoheit glei-
von Orleans tochter/vermählete. Diese wur- cher gestalt an Franckreich csäiret / und solche
de den rz Septemb. A. t 676 gebohren / und vor cellion durch den Nyßwickischen frieden con6r-
ihrer Vermahlung ^aäsmo-sellL 6s Lliartres ge- mixet worden. Hergegen hat der König dem
nennet/ von welcher nur noch eine princeßin vorigen Hertzog ein ander amt in den drei)
im leben ist/welche A. 1700 gebohren wor- Bistthümern von gleicher weite/ werthe und
den. würde mit aller ober-botmaßigkeit/ nicht weni-
Sr. Hochfürstl. Durchl. nächster ander- ger auch die Hoheit über die stadt loul und de-
wandter ist Herr Carl Henrich / Printz von ten Vorstädte / mit der prsroZutiv des Iuris ?s-
Vaudemont/ und itziger Gouverneur über das tromms, abzutreten versprochen.
Hertzogthum Meyland/ als we!6)er von Sr. Die andern städte und örter des Hertzog-
Hochfürstl. Durch!. Herrn Groß - vaters bru- thums Lotharingen sind ^arlal, eine im moraste
der/ Herrn Hertz.Carl/und seiner zweytenGe- liegende vestung/ ^oyenvic^g^otbs, Vau6e.
mahlin LS2MX äs Outsuce gczeuget wor- m»m,8ZZr.i.0U78, eine an der Saar liegende
den. neue vestung/deren besitz die Cron Frankreich
Dieses Prinkens Gemahlin ist frauAnna vermittelst des Nyßwickischen ftiedens behal-
Ellsabeth/Hertzog Carls von Lotharingen ten/^ome^Fonc a^ouäon^uneväle^osie-
xlb«uf tvchter / Von welcher den 7 Martti A. te-,(^I-sn7,kem,remonti 8.^-sc)1.5, ^M3ncs,
I67O aebobren worden c^rmes, Ivjirecvur, Stsuay.Iamctz, L>2nvMiers,
mont Nvelcher seiner ^ schöffthmner/Mey/Toul undVeräun eigent-
schen <l!rcken-knegeen^ tich zu dem Lotharingischen gebiete / welche
^ / mm- ins er ^ber/ wie anderwerts Meldung geschehen / A.
Kayserl. cavaere ecklmet wurde . f vom Römischen Reiche gerissen / undder
wßhero w beständiger ^svo^ CronFranckreichzu tbeil/ auch'ndemWest-
'ütt in J-Äim wÄr die Frantzoscn und Spa- p^isch-n fti«dcn auf ewig zug-standcn w°r-
ineran dcu tag gclcgct. O<»s Heryogthuin Narv / darinnen die Da« H»-
Dieübrigenanverwandten desHvchMI». stadte/lNarckgraf-und herschafften v-r I- M"»«
,,,säe- fr;ni> IN trNeN >. c' ^ . e' ^ , .-r,
Abtheilunqdes Heryvg^thums Lo>thariligell-
Hauses Lotharingen sind bereits in dem erstenhaupt-theil der Zwcpten haupthandlungvon dem Königreich ^ranckrelch angefüh-rec worden.
vic abtheilung dieses HeryogthnmsLotharingen ist auf drey Gouvernementsoder grosse LZÜIsZes gerichtet/ nemlich dlunc^
Ousunds.rVNcUel begriffen sind / istvomKö-nig in ^ranckreich Iohannsen tl, wie dieFrantzo;en fürgebm/zu denen zelten Graf Ro-berts zu pontä ^wutlonzu dieser qualität erha-ben worden/ en fuvsui-der zwischen diesemneuen Hertzoge und der Königlichen PrinceßmMarien getroffenen alliantz. llnd obzwar dieVauärevunge, oder LValderfangen/ undVau- Herren Hertzoge zu Lotharingen nicht gestehenße. Die haupt-stadt und Hertzogliche residentz wollen/daß dieses Heryogthum Varr em Ob es einNancy/ welche man in die alte und neue stadt Hranyöisch lehn sep / inmassen veralte Her- Fnultzötscheinthcilet/wurde A.i6zz von Rönig ^.udwi- yog Carl/als er in Franckreich zur preettutioQgen Xlll in Franckrcich mit einem Parlament stiucr lehns-schuldigtest beschrieben worden/versehen/und bess'r kortlliciret; nach dem Pyre- durchaus die lehns-pfiicht nicht leisten wollen/näischen frieden aber/wie schongemeldetso viel und sich jederzeit damit aufgehalten/ daß ihmedie neue stadt anbelanget/(denn die alte ist noch wegen der von seinen vorfahren dißfalls er-mst wällen und pasteyen befestiget) wieder äs- statteten Pflicht von dem lehn-Hofe nichtsmoliret/und deren re^rution verboten. Ver- schrifftliches vorgezeigerwerden tönte/ er undmöge des Ntemägischcn frieden - schlusses seine vorfahren auch jederzeit die aKus 5uf>erio-äeäatoskebr. 1679wurde diese stadt samt ih- riratis und ^lujestuNs sxerciret Hältenz so hatrem banne und gerechtigkeit der Cron Franck- ihn doch der Konig anderweit vors Parlamentreich auf ewig insorporiret/ mit aller ober-herr- beschieden/ auf erfolgtes ungehorsames aussn-lich-und botmäßigkeit / welches aber durch den bleiben aber dieses iehnbare Hertzogthum de-2oarticul desRyßwickischen ftiedens wiederum nen Cron-gütern wegen der begangenen feto-geändert worden/indem derselbe klar besaget: nie uniren lassen. Wie denn dieser procekDaß der Hertzog von Lotharingen vor sich/ sei- dahin ausgeschlagen/daß/ nachdem die gütii-ne erben und Nachfolger in eine fteye und völli- che Handlungen rückgängig worden/ solch lehn
Zzz z 5 so