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von dem freyen Hertzogthum zu Savoyen.
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Humbert Mbeygenahmt der heilige pflantzteden stamm fort/ verließ aberA.im nur einensöhn Printz ikomzm l aus der dritten ehe/weicher vom KayserPhilippen die städte(^u:ei8ilekoneund K5oäon,von Kayftr Friedrichenilaber das prädicar des Römischen GeichsVicarms (Zenerglis in der Lombardie und Pie-mont überkäme / die ^iargui8 äs Nmgus inPiemom zur mbmillion und auftragung ihrerlehn nöthigre / auch das schütz - recht überAlbengaundSavona an sich zöge. ^ErschlugderMayländerbey looOO / und wäre mit sei-nen sieghaffcen Waffen weiter fortgedrungen/wann ihme der Marckgraf von Montferratnicht äivertion gemacht hätte. Und darüberverstürbe er Ä. t2zz. Unter seinen neun söh-nen hat Printz Amadeus iv sichln dem Vica-riat Italiens und der Lombardie sestgcsetzet/nnd wurde wegen guter dienste vom RapserFriedrichen u zum Hertzog von Ck2blai8 und^oNz ernennet/als welchem Kayser er auch wi-der Pabstinnocentium!V beygestanden hatte.Als er A. 125z einen neunjährigen Printzen/nahinens LOmfZcium, hinterlassen/ wollen seinevheimm GrafPeter zu Romont und Philipp/Nachmühls Ertz-Bischoff zu Lion/die lande ge-theilec wissen: Sein Vormund und oheim aber/Fürst llioMLsilzu Capuü/ vertheidigte seinesmundleins H. Komlacil gerechtsrme tapfer- Alsderselbe etwas erwachsen/hat er den nahmendes Rolanden erworben. Er verließ zwarA.!26z zwo fchwcstern nach sich: sein Vetterabcr/ietztgedachter Peter GrafRo«nout undRichemonr/ ließ die Grasfthasst nicht aufdiespindel stillen. Dahero war ihr anmeldenzur erbfotgö vergeblich/ und kam die lucceMonauf nur ermeldeten Graf Petern/ welcher einstück des landleins äs v^ux bekam/anbey aberzwey drittheil der herrrschafft ssouciZn^ mitseiner Gemahlin Agnes/einer Erb-lochler die-ses hauses/erheyrathete. Als auch dieser Her-tzog ohne mannliche leibes-erben A. ^ver-storben/ kam dieregietung auf Ertz-BischofsPhilippen/ feinen Bruder/welcher den geistli-chen Orden niedergeleget/ und sich mit GrafMilhclms 11 von Burgund tochter verheyra-thet hatte/ mit der er auch die Grasschafft Bur-sund überkommen. Er führte mit GrafRu-dolphen von Habsburg und dem Dauphinin Franckreich kriege / und als er A. 128s oh-ne kinder verstorben/ hatte seines bruders ^0-MX II äe 82bau6ia^Grafen zu Maurienne/Flan-dern und Piemom / sohns iNomse m söhn Phi-lipp/ein stamm-vater der Printzen von Achajannd Morea/nack) dem piimvAenimt-rechte Moceäiren sollen; es hatte aber Hertzog Philippvor seinem absterben ietztgedachtes .rsiomTilzweyten söhn Amadeum V zu seinem Nachfolgerernennet/gleich als ob er das recht hatte/ dieFürstenthümer nach belieben auszuchcilen/ unddas recht der ersten geburt zu verändern. Dendritten/Ludwigen äs 83dauäig)gab er zur ab-sindung die herrschafft Vaux/ und den nah-men Baron deVaux/LelZnsuräeemüon.^
Hergegen hatte ^msäeus v > des heiligenRom. Reichs GrafvonSavoyen/^surisnnsund Hertzog zu (MMiais und .^oNa.Herrzu LreNF, VvreRevermont.Marckgrafin Ita-lien und Suis, Fürst des Reichs und zu Piemont
genannt/ die gelegenheit/ sich ausdemHeerzuge in Italien A'.iziO beyÄarserHen-richen vii mit rath und that also wohl verdientzu machen/daß ihm derKayser das axioma eines Savoyetr
Relchö'Zürsten beylegte/ und ihn zum Gene-RMs KZr-
ral Reichs- Verweser über McplandundstenMm.andere stadre machte. Dieser löbliche Her-tzog vergrößerte auch Savoyen nntLe^ffei, ?i-errs, LkaKe! und ^ontMIcon. Er Verließ A.iziz Heryog Eduarden von (M-tblaiz seinemältesten söhne die regierung / welcher mit eini-gen seiner nachbürn sich rapfer herum schlug/und Ä. Philippen von Vawiz in Franckreich wi-der dieEngelländer und Flandrer in der schlachtdey Carsel succurm'te. Starb aber bald dar-aufin dem schlösse Lsmüli A. IZ29. Seine ein-tzrge tochter die Princeßin Johannen hatte erHertzog Iohannßen zu kre^Zne zur Gemah-lin gegeben/ welche GrafAymon von Savoy-en nicht zur Mccellwn kommen lassen wolte; al-lein die ssindel war schon in vorigen zeiten vonder erbfolge abgewiesen/ und wüste sich auchitzo dieser Bruder und Agnat des letztverblaj-seten Hertzogs bey dem regimente zu schützen;er war zwar sehr friedfertig von geist/ musteaber mit denen Dauphins von Vienne dochHandel haben.
Dieser ist der stnmmfortpflnnyer/ undhatte A.!Z4Z;um nachfoiger seinen sohn/Fürstvi, beygenähmt den Grünen / demK.Carl lv das recht zur Marggraftchafft 8.äuo20 zugeeignet. Seine tapfferkeit erwiese er inzween kriegen/ einmahl gegen den DelphinHumberten/ und dann in Griechenland ge-gen den König in Bulgarien zur befreyungKayscrs Johannis zu Constantinopel. Ih-me folgte sein sohn/Fürst^maäsu8Vli> derRothe/A.iz8z/welcher die Grafschafften2a und Vintimiglia ansich gebracht; starb vompferde-sturtzA.izLu. Sein söhn/ Fürstäeu8 vm, hatte von Rapser Sigmunden aufdem eoncilw zu Costnitz A.1416 den 19 Febr. dieehre mit der Herzoglichen würde zu Sa-Klangt dievoyen zu erst begnadiget zu werden; konte >Te?'aber vor dem Hertzog zu Burgund diegesuchtepr-xcsäcntz nicht erhalten/worvon die abgelasse-nen briefe in des H. LeLbnitzen ^ä. jur. (Zent.
T'om. I fol. ZO9 undzi2 zu befinden. Dieserneue Hertzog vermehrte seine länder sehr/indemer nicht allein A. 1401 die Graffchafft Gebennean sich brachte / sondern erbte auch von seinemverter Ludovieo/ Printzen von Achaja/A. 1419die stadt Turin/ allwo er A. 140s eine Universi-tät stifftete/ und durch diese erbschafft den titulvon Achaja und Morea bekam; wie er dennauch A.I427 von Philipps Maria / Hertzoge zuMoyland / die herrschafft VercelZi erlangete.
Nach absterben seiner Gemahlin/Fr.Marien/
Heryog Philipps des Rühnen zu Bur-gund tochter/ mit welcher er Hertzog Ludwi-gen erzeuget / hat er sich A-14)4 an einem lusti-gen orte kipplig oderAipaüis genannt/ inderherrschafft (^KlaiZ am Genfer-see/eine clauseerbauet/und darinnen so viel rühm der gelehr-samkeit/frömmigkeitund mväs^tton erlanget/daß ihn die Cardmäle auf dem ^oncäio zu Ba-sel A. 1439 unter dem nahmen ?elici8 v aus denPabstlichen stuhl gesttzet haben. Welchehöchste geistliche würde er aber 9 jähr hernach
dem