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DesSuropäischcnHcroids vicrdtc Haupt-Handlung
10 Die Nrvtonotarükaiticij'antes.
11 Die^uäitoresXotX.
12 Die Llcrici CZmeiT.
IZ Die (SsnL!-2le8 der R.Lligiosen und Or-dens-leute.
14 Die keseren^arii,
Is Diek'rotonotarii nvn?2rtici^2ntss.
16 Die Llerici reZuiares Hey ^rocellionen.
17 Die Canonici und Lapituiares der hohenStisstS-kirchen.
28 Die Canonici anderer kirchen.
19 Die Xceiorez gemeiner kirchen.
20 Die Luruti oder solche Priester/ welcheseelen-pflegs oder gewisse pfarren haben.
^ 2i szntcr denen k(e!^ivsen gehen voran die
Canonici reAulaie8.
22 Die LenSäiÄiner.
2z Die Münchs-Orden/nach dem alter ih-5er sunä^tionen.
24 Die bettel-Orden/ unter denen die Pre-diger - Münche die ersten/ ihnen folgen die Mi-noriten/ diesen die EremitenS.Augustini/ unddiesen die Carmenen«
Unter denen Xcgularen eines Ordens gehenVoran die so höhere dignitäten haben / darnachfolgen sie nach dem alter/ wie sie in den Orden' kommen. Alle Aebte gehen allen Canonicisvor.Und ist noch mit zwey werten anzumercken/daß der Kayserllche Gesandte immecliQte nachdem Eovernatois üikoina; die Gesandten dergekrönten haupter ohnmittelbar nachdem^-N3tore 6iXoma, und der lSeZatns des Fürstenzu Malta / wie auch die Legaten zu Bologneund Ferrara/ alsobald nach denen clei-iciLOmerX wciret/ und gcsetzet zu werden pflegen.
Wie mit collation der Cardinals-undan-GeWche derer geistlichen würden/ bsneücien / PfründenLommm offt Und prabenden dann und wann gebahret/wasmchrs vor limonie und schacheren getrieben worden/Mlöm. heutiges tages der höhern di-
gnitäten halber so wohl zu Rom als an derKönige Höft vorgehe!/ darüber haben coräaeeleute jederzeit geklagt; weßhalber der?.^oü-NTU8 ini8'Ovit3tc paviülm seinen eyser spüren lässet. Es ist sehr merckwürdig / daß nach demberichte des Herrn von l'Non IM. 6 Mü. Pabst^uNuz tii,alS er zum Pabst-erwehlet worden/zu folge der alten gewohnheit/krafft deren derneue Pabst stincn Cardinals - Hut scheuchet/wem er will/ nicht nur ^lexauclrnmkain-ttc, sei-nes unachtensohns söhn/und wie-derum den von seiner unächten tochter ConNan-tia erzeugten söhn Cniäoneni /^lcanium Lkor-?gm. diesen im sechzeheuden/jenen aber im vie:-zehenden jähre ihres alters zu Cardinälen ge-macht/ sondern auch den rochen Hut einem jun-gen ker! mit nahmen lmiocemio, welcher zu vcr-wahr-und Wartung des asten bestellet war/über-geben/und ihme noch darzu seinen eigenen stam-n ahmen und wapen verehret. Daher auchder neue Cardina! den nahmen eines asten be-halten. Als die übrige Cardinale diesen äf-fen zum College« zu leiden sich beschwert befun-den/ habe der Pabst sehr artig geantwortet:Was habt ihr denn an mir eben ersehen/daß ihr mich zum Haupt über die Christen-heit erwchlet?
Der Päbstl. Seither den zeiten 5ixti !V,welcher ums jähr^"."""Christu47O den Päbstlichen stuhl besessen/ ha-
ben die pabste im brauch gehabt ihre mwsr--zvandeen von den kirchen-gürer n reich/ undan würde und ehren groß zu machen/ wel-ches man jl xchc)ü8mo nennet/ und davonschon oben hin und wieder gemeldet worden»Dieses Pabsts vorfahren aber haben so wenigStaat von ihren agnaten und verwandten ge-macht/ daß man gesagt: i pontckci navevano
länAue ienia län^ne, carncCcn^a c-nnc, e^arenti
^arenti; das ist: Die pabstr hatten blurund fleisch ohne fleisch und blut/ und ver-wandten ohne natürliche zuneig-undge-blüts-regung/ indem sie nicht die nahe an-verwandniß der ihrigen/ sondern deren wohl-verhalten und Verdienste gegen die kirche ange»sehen; denn es hatten sich die pabste der zeitnicht wie menschen/sondern als enge!/ dißfallserwiesen. Pabst Nicolaus m hac zwar A.1279 ein groß NeNein gehabt/seine zweene Sliponaus dem Hause Ursim zu erhöhen/ und den einenzmn Aömge mToßcanicn/den andern zumAönig tu Lombarde)» zu ci eiren / damit jenerdie Teutschen/welche einen theil der Alpen; die-ser aber die Frantzosen/welche das KönigreichNapoli und Sicilien innen hatten / im zaumhalten möchte/ welches große vorhaben mit Kö-nig Petro in Arragonien vertraulich coinirmni-ciret wurde; allein es zerschlug sich dasselbe/ chees angienge / und starb die brnt vor der ge-burt.
Obgedachter Pabst 5ixw5 iv aber thawzuerst dem thür und angel auf/ in-
dem er seinen llarentl Ue Caricbecäi^nitä siiin-eipaN gegeben/ und sie zu großen Herren undmachtigen Ministris des Hofes gemacht/da-hero zur selbigen zeit in Europa gesaget worden:Die stadt Rom Hube so vre! päbste/alsder pabst Nlpoti habe. Welchem dienachfolgende Pabstc/sonderlichLixmzV, Cre^o^rius XV, Urbanns Vlil,/zlexancler Vtt, Clemens
ix, und andere mehr es nachgethan/ und ihrenNepoten zu unbeschreiblichen reichthmnern vcr-holffen. Jnmaßen die daher erwachsene Fürst-liche Häuser dererBarbariner/ Pamfilier/ Chi-sier/Rospigliosen und dergleichen annoch zcu-gniß geden können/und die theils artige/cheilsärgerliche begebenheiten in dem Jtaliamschmtractare eines unbenahmren aurori8,jl Nwoeiz-mo äl Koma genannt/mir mehrern zu befindensind. Von dein Alexandro Vü stigt er inson-derheit/ er habe vor dem crucifix würcklich ge-schworen/ cli non ricevere i lüoiparentil in R.0M2,daß er seine freunde weder zu geistlichen nochweltlichen ämtern erheben wolle. ^ Die Jesu-iten aber/ welche seine deicht-vater gewesen/hätten eine gute erklärung funden/ und verur-sachet / daß nicht nur von ktario dessen brudcr/und von ^.nAuttino, sondern auch noch drei) an-dere wären erhaben worden: diesem vonhätte der Pabst so viel geschenckt/daß er zehnFürstenthümer kauften können.Als er mit dervon^eliz (Ziovsne, der Princeßin cli Xolsanc»tochter/ aus dem Hause Borghese beylager ge-halten/ seye ihlN bloß zu conLturen, patti, duvlüund^ dergleichen IGOOOO feudi / und fernereine güldene rose zu 20000 feudi Werth gege-ben worden. Besagter von xiano war <^s-ncr-lle cli Santa CbielK oder das Haupt der Päbjh-lichen militz und Kriegs-Staats / wie ai ch
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