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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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641
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von demFürstenthlime deöPabsts.

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solcher vermeffenheit und arroZanh der li-enTusvor sich und wegen derer Frantzöischen Bi-schöffe. Und dieser streit von dem Osler - feste/da die Africanischen Christen dieses fest alle-mahl den vierzehnden tag nach dem neuennwnd seyreten/ es mochte derselbe ausden sonn-tag oder einen andern tag fallen / ist der Ur-sprung der Uneinigkeit zwischen der Orientali-schen und Occidentalischen Arche. Was vonseinen; und gewalt über andere kirchenSeschriebetl und gerühmet wird / ist ohne grund/und starb er A.C.2O4.

dritten l'eculo naH Christi ge-burt.

^epbMnu8 aus Rom / welchen ?srtulli3nusspottweise ponti^cem komsnuln und L^itcopumLj?isco^orum genennet hat.

Kalixtus I,ein Römer/stifftete die quatember/wird ein Märtyrer A.226.

Uebariu5i,aus Rom/ wird ein Märtyrer A.

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Pontianus,aus Rom/ wurde gen Sardinienvertrieben A.2Z7.

^Ntberu8,ein Grieche/lidte unter K.Iulw

Xlmino A.C.2Z8»

kabianuz, ausRom/deme bey seiner wähl vonoben herab eine taube zugeflogen seyn/ und sichaussein Haupt gesetzt haben soll/ wird ein Mar-tyrerA.C.2sz.

Kornelius ein Römer/welcher vom dlovatlZnc,deßwegen viel Widerwillen gehabt/ weil diesergernBischoffzu Rom gewesen wäre/ darüberes harten streit abgeben/welchen beyzulegen c?-xnanus, Bischost zu Lartbaßv, allen fieiß ange-wandt. Ilnd nennet dieser denLornelium nichtseinen Oberherrn/ sondern Collegcn und amts-bruder. Dieses ist vor das erste LLbizmz derkirchen zu achten/und meldet80cr2te8,daß die-ser Kornelius schon auf künfftige sünden ab laß/und dadurch getegenheit zu vielen; verderben ge-geben.

r.uciu51, ein Römer/ saß nur acht monat undstarb»

8tepb5nu8 l, aus Rom/ hatte mit itztgemeld-tem Lyprizno über der wiedertauffe der bekehr-ten ketzer/und reception derer in den Verfolgun-gen zum Heydenthum abgefallenen Christen /stlche hitzige und ungegründete sirittigkeiten/daß er in dem zu Carthago gehaltenen LoncMovon 87 Bischöffen conäemniret wurde. DieSpanischen kirchen hielte er ziemlich hart undbehauptete das M8 Ippellancli an die RömischeArche; welcher attectirten macht jedoch nebst itzt-gedachtem^7pri!,no andere Bischöffe gewaltigwidersprachen. Er starb A.C.260,

8ixm8 !l,von Athen/verordnete die altärege-gen morgen zu bauen.Starb A. C. 261.

0ivr>7lm8 ein Grieche/anfangs ein mönch/und der erste / welcher aus einem Ordensmannein Bischoff worden. Starb A.C.272.

kei-x ;,ausRom/wird in der neundten Haupt-verfolgung ein Märtyrer A.27Z.

Lut/cbi2mi8) ein ^loßcaner / desgleichen A.

^.flu8,cinDalmatier/und/ nach Laronübe-richt/desHeydnischenKaysers Dioclcnzm bru-dersi^Äximi sohn/starb A.296.

^3rcel!inu8,ausRoni/hat aus furcht der Mar-ter in der letzten Heydmschen Verfolgung denVterdte Haupt- Handlung.

abgöttern geräuchert. Ist doch endliä) noch zummart^o kominen A. C.ZO4.

Das vierdte ieculum.

^.ircellu«! ein Rötner / dessen ^ulebiu8 garnicht gedenekt / ist auch ein Märtyrer wor-den.

LuteblU8, ein Grieche / soll das heil, creutz ge-funden haben/ es braucht aber mehr beweiß.Starb A.C .511.

d^clciüaäe8 aus Afl'ica/ welchen LulebMs undDptatus in eine classe mit andern Bischöffen se-hen : denn das ist doch unwidersprechlich wahr/daß er aus dem Loncilio zu ^^25 nichtxrXliäiret noch vor andern viel autoritätgeübetHabe/regierte biß A.z rz.

^'Ivetter s, aus Rom/Von welchem oben/undstarb er A. C. zzs. Daß aber dieser BischoffK. <8onü2ntinum den Großen stll gemufft ha-ben/ist unerfindlich; gleichwie auch dieses/ daßseine nuttte: dieHelena/K-^onttantü kebs-weib/durch eine äissutstion, welche der Bischoff miteinem Juden gehalten habe/bekehret worden/gantz falsch ist. So kan man auch nicht erwei-sen/ daß sie das creutz Christi erfunden / worvonbeym Zalmzllo äs cruce nachzulesen.

^tarcu8 auch daher gebürtig/durch dess'iMiz-üonarivz Jrrland zum christlichen glauben be-kehret worden A. C. zz6. (^r spannte den bo-gen schon höher/und mästete sich der ssri8äiNionan.

Mw5 l, ein Römer/ 3i?s-llirte auch das rich-terliche amt ii; des heil. ssche; ihn;ewurde aber von den Orientalischen Bischöffenhart widerstanden/und vom Kaystr eont^nbo,einem Arrianer/ ins elend Verstössen / kam end-lich wieder zum Bistthum / und ereignete sichbey dieser gelegenheit die erste treimung derkirchen in Orient und Occtdent. Starb A»C.zs2.

l -iberiu8) auch ausRom/ hat die bekäntmßder Arrianer mit unterschrieben / ist aber end-lich wieder zur wahren Christlichen lehre um-getreten. Starb A. C. z66.

kelix I! auch daher bürtig/ war eine zeitlung/da blberiu8 im bann begriffen / Bischoff zuRom. Als aber der Kaystr LonKiumus die-sem wieder zu seiner kirchen zuziehen vergön-net/hat er sammt?eiice das Bistthum in ge-samt collsgisliter besessen / und starb kcllx vor

l^ibenv.

Nach Uberii tode entstund ein gefahrlich8cbilma ob der wähl zwischen dem volck undder Clerisey/ indem Urlicinu8 nnd O2m^fu8 zu-gleich erwehlet/und darinnen nur in einer kir-che über izo Personen erschlagen worden. End-lich kam auffden stuhl zu sitzen ietztgedachter

Damast, ein Spanier/welcher/ dem ge-meinen wahne nach/ der vorigen Bischöffe le-ben beschrieben/ wiewohl diese schrifft eher dem^naUallc» LiblioMeczrio zuzuschreiben.Hat zwarzu Rom ein Konsilium gehalten/welches abervon den Orientalischen Bischöffen weder be-suchet noch vor etwas gültiges geachtet wor-den. Der heil, läisronvmuz straffte derRom. kirchen amdmon und ungebühr garernstlich/ und kam es auch dahin/ daß die Rom»Kayscre den geitz der Römischen Clerisey öf-fentlich durch Mandata und Edictazu bezäh-men bemühet ftynmusten. Auffdemconct-Mlym m llo