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Des Europäischen Herolds vierdte Haupt-Handlung
thern anführet lom.n ^sen. f. 142.!-?. Nicht kunste und wissenschafften/ mercklich zunahm/minder waren die zwischen oerCronFranck- und die pfäffische barbarey zu verlachen an-reich undpabstsslio u entstandene irrungen fienge.
durch Pabst lGonem x zu gründe aus beygele- Churfürst Friedrich Zu Sachsen war des
get / und gienge die Päbstliche Monarchie mit erste / welcher Luthero schütz hielte / und sich
grossen schritten zur absoluten oberbotmaßigkeit der warheit annähme; deme Hernachmahls
über alle christliche Staaten. Weil nun de- in erkänmiße der Evangelischen religion sein
ren exercitium keine schrancken lidte/sondern die Herr bruder Churfürst Johannes/ und des-
uncerdruckung der gangen Christenheit sen söhn und Chur - Erbe Heryog Johannzum Haupt -Zwecke hatte/ dabey auch vielty
Friedrich zu Sachsen/ und viele fürnehmeReichs-Fürsten/ ja endlich Könige und Repub-liken nachfolgeten.
Rayser Carln wird beygemessen/ er habeals ein noch junger Herr entwedernichtpene.wret/ nxis diese religions - Veränderung im
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rannisches ärgerliches wesen mitunterlicffe/ent-stunden sonderlich in Teutschland viel Zravami-na, zumahl unter obgedachtem Pabst seone,wi-der des Johann Tegels schändliche ablaß-kramerey^und ablurcle lehr-puncte. Es war
aber niemand fo behertzt und großniüthig / der Römischen Reich vor moms nach sich ziehen
katzen die schelle anzuhängen / biß der große mögte/ oder habe die trennung mit Vorsatz ver-
Die.Atefer GOTT den theuren wann/o.Martin Tu- hänget/ damit zu auffrichtung derUniversal-^Utders thcrn/ Professoren ssbeologl-ezu Wittenberg/ Älonarchie und souverainite üver Teutschland
schlägt das zur resormation des lebens und lehre der Rö- desto ehender geschritten werden könte. Ge-
^bsttiMn Hussen Clerisep ausrüstete / und aus gerin- wiß ist es/ daß sich alles en favsur der Refor-
^ gem anlaße einen solchen aufstand wider den mation anneigte / und an der einen feiten die
Römischen stuhl erregte/ daß dadurch ein gros- Türcken-noth/ auf der andern die kriege und
ser thei! Europa sich von dessen gehorsam stete aenulation mit der Cron Franckreich viel
entzogen/und das pabstthum gargefähr- zeit/ diesen Reichs-religions-fachen fürzuM-
liche anstoße davon bekosntnen. Wo- nen/vorweggenommen- Nicht zu geschwci-
durch dieses grosse werck der Deformation ei- gen/ daß auch der Pabst Clemens vi! selbst
gentlich angefangen/fortgesetzet/ausgeführet durch seine conäuue großen theil anforde-
und vollendet worden / davon sind so viel schriss- rung des abtrits von der Römischen kirchen
ten vorhanden/daß es ein Überfluß wäre/ noch hatte»
mehr worte allhier davon zu machen. Man verhetzte zwar den Kayser wider dieMiltel/Wc>. Luther s Wir wollen aber doch nur summarischer protestirenden Fürsten/ und verfolgte Tuche, MWA^Aweise mit anführen / daß Tutherus anfangs ri glaubens - mitgcnofsen mit seur undrem« Mbesseruug den vorsag nicht gehabt/des pabsts auto- sichwerdt. Dabey der lMptzweck auffdie^'ser uMgeianzutasten / und dessen Crone einen Unterdrückung der Stände anzielete. Die-solchen streich zu verstgen; sondern nur ses konte aber nicht zu wercke gerichtet wer-die mißbrauche/ und der mönche und pfaffen den / und GOTT hatte vor das Evangeliumgeld-schinderey/ betrug und schandliches laster- zu schützen. Das glück fügte zwar dem Kay-leben anzuzeigen /und die Obrigkeit zu abschas- ser im Schmalkatdischen kriege dermaßen/fung der mlolemien zu veranlasst!. Hätte daß die ungeheure armee der Protestirenden .nun der Pabst gelindere mittel gebraucht/und bald dünne/und die General-Feld-Hauptleutenicht öi ins seur gegossen / Lutherum verketzert/ mit list und gcwalt in gesängliche haffc gebrachtund dadurch in mehrern Harnisch bracht/ so läst wurden. Aber eben diese anwachsende grossesichs tnenschlicher weise wohl sagen/ daß es mit Processen machten dem Päbsilichen Hofe vielder Reformation/zumahl in äo^matibns^auf die ombrage, und kehrte sich das intercsse dermaßen
exti ema nicht gekommen wäre. herum/daß pabst pauluz III mit Franckreich
Mtt Mcht Die göttliche clireission fügte es aber anders/ dahin trachtete / daß man zu Hemmung det ft ?m M
de" Pabfts" und muste der Pabst selbst/ auch wider feinen Spanischen hohen clellemen die Protestanten xel- wtt;
zuchmastenwillenundunvermerckt/diematerialienmitzu- wider den tapfer in schugnahzne/ undsie^
tragen/woraus der bau der Reformation in der sich auch so gar auf die extremität /nemlich den
lehre mit der zeit aufgesühret worden. Denn grossen ketten-hund zu Constaminopel mit auf-
so sehr als die Cleristy aus übereilter Hitze wider zuHetzen/ mit einander vereinigten.
Lutherum verblendet war/ so viel Heller fiengen Unterdessen/und weil die Protestirende nach
die weltliche Potentaten an zu sehen / und den verworssenem pattheyischemReichs - schluss zu
elenden zustand des Christenthums und der re- Speyer <le anno 1529 auf ein christliches Geue^ .^
ligion zu erkennen. Wie die beschaffenheit ral-oder lssationsl eoncssum sich berieffen/und das ucht mic
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musten/ hierzu viel comribniret / solches tneldet hernach zu Augspurg bcy voller Reichs - ver-Herr Pusendorff in seinem fümefflichen wer- sammlung übergebene so genannte Äugspur-cke der einleirung zur Historie der jetzigen Rei- gisthe (üonfellion allenthalben einen ungemei-che :c. Daher geschähe es / daß Luthers lehre / nen beyfali fände/ und zu besorgen war / wannwegen mit sich führender richtigkeit/ verständ- nicht zeitig rettung geschehe / würden alle welt-lichkeit und entdeckung der Pabstlichen irrthü- liche/und der mehrere theil der geistlichen Fur-nier und larven/ in gantz Europa begierig und sten vom Pabst abtreten/so war zu Rom gutermit dem größten a^plausu aufgenommen wur- rath theuer. Man stellte Lolloczuia zude/ zumahl auch Teutschland durch die reikaura- spurg / N)orms und Aegenspurg an/ undtlon ^oUtwci8 litsratuc^ und pflantzunH guter setzte die geschickteste Päbstliche Oiioutat05es
nieder/
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