. ^
' ^ ^?S.
^ u 'i!.^Ä'
'' '>
. ' ' ß!Il>
> A,.'"u
"l'W
--
. ?^4L?
" U?U^
W
-'- ^::n.^k!Wisi^.
G^'^?u»ckV
!/'N,LÄ^
,7».
/' ' Gl'D
üO V ^
- -'^:7-i.M
V. -.7'-,
>-'5 -^«S^'/ " ' ^si»:
-v'. "'"
" 55..<
^ »., ^ AM' ,
'-'/ c^^ZjF
»l ^ <Bv .^
'' '.i-k!-^ tAIlL"
von dem Frey-Staate zu Genua.
58?
schicken/ sich
Meyland desto mehr bestanden/ nachdem Ro« ze
nigLudwigen Xli A. 1499 die stadt aber- reichoSeniä wieder zu setzet:/und durch äubmis-
mahls gehuldiget hat. Die Lron Spanien 5ion die besorgten schädlichen anstoße abzu-
gründet dero anspruch theils auff die in der wenden. Bey den itzigen congmcIuren aber
person Kayser Carls beschehene scguiNtiou; befleißigst sie sich/wie die meisten andern 8taü
cheils auff die untmhänigkeit/ wormit der N'italia, der nemrubtätzwischen dem Hause Oe--
Staat wegen de: vielen ante: imMeylandischen sterreich und Bourbsn. Denn so bald als der
nndNeapolitanischen dem Könige verwandt ist. Staat dem Ertz-Hause mit sublimen / comribu-
Weßhalber auch der berujfene Lsmpane!^ ur- tion, leihungen von gclde / Winter - quartieren
kheilet/scm V^önig habe zu Genua viel abso- und andern: succurs/wie es diegelegenheit der
lurer/ als zu Me^iand/ Zu befehlen. Der litiicinon des lagers Mtt sich brächte / zur Hand
Groß-Her^og zu ^loreng prXtenäg'et auff stehen würde/ so bald würde Franckreich und
Corsica und' Savona / dergleichen auff Spanien dergleichelt xrXtenci-ren. Was
Sarzana/als welche letztgenannte stadt hiebe- aber der Staat wegen des commerce mit
vor zum Florentmischen Staat gehöret; auf Spanien cvmtnMren muß/deßhalber kan ihn
die Insul aber deßhalber/ weil die von Pisa der Kaystr nicht verdencken. Gleichwie auch
selbige hiebevor besessen. Franckreich A .1691 geschehen lassen nmste / daß
M inner, Das innerliche IegI' LI< x8ZL der lnan mit dem Kayftrlichen General/ Grafen
Hc i-ittr- ?ULI.!(^UL bestehet auff einer klugen tempei-a. ezr2Ka, aus zwey tonnen goides rrhlr. 3Lcon -
WU. ^ ^Mocratie und der VÜZarcble , wie äirete.
auch auffbeybehaltung wohlhabender und rei- Wegen der Handlung hat die Republiquecher innrrohner/welche bey nothfällen dem ge- auch der Crem Engeliand freundschafft undmeinen wesen mit ihrem grossen vermögen aus- gunst zu suchen/ und diese Cron zu verhuten/daßhelffen können ; und dieses ist das starcke com- stlbiger Staat nicht in fremde / zumahl Fran-merLwm und lnanusacturey; so wohl auch die tzöische gewalt gezogen werde; sintemal)! sonstförderung der wechselbauck. Jhro liegt auch an beyden feiten grosser Verlust unfehlbar ent-hoch an/ die kräffte zu wasser und lande zu be- stehen würde. Aus dieser ursach nähme sichhalten/ die militz in stetem sxercitio und also ei- auch König Carl li des Staats vormahls ge-gene leute von soldaten und macrosen zu haben/ gen Franckreich mit beweglicher irmerceMonwelche weit besser fechten/ als fremde/ die bloß an. Wider die Türcken/ vor welchen sich derum sokd dienen. Der friede ist die schutzwehr Staat fürchten muß/kan niemand besser / alsaller freyen Staaten/ diese Republique aber nechst Franckreich der Staat zu Venedighat auffdeffen conlervcmon desto mehr zu ge- helffen/dahero diese beyde Potentzen comiterdencken/ weil nicht nur der prosit bey der zu obier-viren sind. Absonderlich muß derHandlung/ sondern auch die freyheit bey kriegs- Staat der occallon vergessen / die er hiebevorzelten au fm hazard stehet. ^ gehabt/ nicht nur die oberherrschasst des
Dasäußerilche compoitemem muß also ge- tischen meeres zu besitzen/ sondern auch dm
führet werden/ daß zuvörderst die Cron Spa- Staat zu Venedig vor der schlecht bey cm«?,
nie» nicht beleidiget/und zu beschwerlicher spal- ?gfast unter seiner gewalt zusehen/ und darff
tung veranlasset wird. Denn wenn erwogen sich der salousie über die Venetianische ?rsepo-
wird/daß der Catholische König den schätz der tentz und der ?rXceäentz nicht mercken lasten,
stadt Genua in Händen/ und dieselbe viel ge- Die zwischen Franckreich und dem Herzoge
nauer als mit starcken citadellen und garniso- Zu Savoxen waltende nahe Vereinigung und
nen sich verbunden habe/ so gar/ daß der Staat alliantz erfordert auch gegen diesen nachbar
ohne die aus den Spanischen verpfändeten einigen respeet und oblervmch / wiewohl auch
landen ziehende sudbäien nicht wohl zwey jähre ausser dem der Staat weder ursach noch vor-
sMiMren könne/ so ist die rechnung leicht zu ma- cheti hat/ sich mit dieftn und andern hohen be-
chen / daß man diese Cron nicht cboguiren nachbarten in Weiterung zu setzen / und zu erre-
darff. Es hat auch die Cron Spanien die- gung der alten pi-Xtenlionen anlaß zu ge-
Corttspvtt-denk mitttlidcm Po,nutzen.
werden / wie man derselben durch gute unge-x PrsÄMtz gemachet/und durch einen Pi-Xstäsm
jährliche wege abbruch thue/ und nicht allzuweit traue/ in welchen: absehn zweissels-frey dieVerordnung ergangen / daß die Fürstm Doriaund von Massa / weil sie der Cron Spanienmit lehns-pflicht sonderlich verwandt/zu keinenStaats-chargen gezogen werden dörssen. Desallerchristlichfl'en Aönigs macht ist demStaat bisher vor allen andern tormiächel ge-wesen. Gleichwie sie nun schon vormahls/ daSpanien und Franckreich einander in den haa-ren gelegen / sich neutral erwiesen/ um keinentheil zu cimPuren; also hat sie nachmahls/ dadie Spanische ohnmacht wenig prvtecNion lei-sten können/desto mehr railou gehabt sich m dieDritte Haupt-HnMung.
regieret/ biß sich derselben die Vandaler be-mächtiget. Auf diese folaeten die Gothen/Longobarder/und endlich dieSaracenen/vonwelchen sie lange zeit besessen worden. Hier-auf wurden dieselben / zur zeit K. Carls desGrossen/ A- 8<o6 durch Luäemarum einen Ge-nuesischen Grafen / wiederum von der Insulvertrieben / weil sie obgedachtem Kaysed vomPäbstlichen stuhle gefthencket worden war;wiewohl sich die Saracenen um das jähr 855wiederum meister davon machtet:/ und selbigebiß ungefehrA.iQOsbehielten/ zu welcher zeitPabst loiilmnes xix diese nebst der Insul Sar-dinien demjenigen zueignete/ welcher die un-Eee e?. gläu-