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von dem Frey-Staate der vereinigten Niederlande.
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in eine galcre steigen wolte/ wiche das bret/welches zur brücke dienen solle/und verursach-te/daß er in der dunckeln nacht ins waster fiel/darinnen er hülssloß umkam. Dieses machtedem aufruhr ein ende/und wurde derFieschi-sche palast niedergeristen/die Personen dieser fa-milie aber theils umgebracht/theiis verbannet/wiewohl ihre nachkoinmen im letzt-verwichenen. i'ecuic» wieder reMtuiret worden.
Fun ff und zwantzig jähr hernach hat esabermahl zwischen dem volcke und demAde!grossen strclt gegeben/darüber der alte Adelmeistens aus dersiadt entwichen/und mit hee-veS-macht zu dämpffung der pobels-gewalt wie-der gekommen. Welcher krieg eine grosse rs-voZution nach sich ziehen können/wann er nichtnoch zeitig durch Vermittlung des Rapsers/des pabsts/undder Könige in Frankreichund Spanien verhindert/ und die gebrechennach der Hand durchgewijst schieds-richterwa-nn erlediget worden.
Mit dem Hertzoglichen Hause zu Savoyenverfiel der Staat A. 1672 in einen abgenöthig-ten krieg/ indem jenes bloß durch Frantzöischeintriguen und um geringer Ursachen willen denHasen pieve liebst ^uccarelli und castel Veccbivin besitz nahm: weil aber dieser sich so fort in gu-te Positur stellte/ auch die Hertzogltchen etlichemahl mit guten stoßen abfertigte/und ihnen einund andere örter wieder entzöge / kam es nochin selbigem jähre zu ftiedens-trattaten/ vermö-ge deren Genua alles wieder erhielte / beydestreitende parteyen aber ihre völcker an derzahl 15000 abdancken und an Frankreich über-lassen müssen. Hingegen geriethe die Repu-blique um dieser Crone das folgende jähr inneue Verdrießlichkeiten / welche ihr zwar einigekaussmanns-barquen kosteten/ jedoch endlichdurch ihr gedultigeS nachgeben in der gute bey-geleget wurden. Mein es ist diests vor nichtszurechnen gegen dem grausamen ungewttter/welches sich über den Staat von Frankreich>Rwit Ä. 1684 aufzöge/ Massen König LudwigFMreich xiv unter dem vorwand/ als ob die Genue-eÄmMl'el' Spanien zu gefallen einige neue ga-titte. " leren unterhalten / den äe SeiAnela^ immonat Maji lnit der flotte gegen die Haupt-stadt rücken/ selbige aufs hitzigste bombardirenund biß aufzwey drittelruiniren lassen. Nunmusten zwar die Frantzosen wegen annäherungder Spanischen flotte wieder abziehen; wie siesich aber im monat November aufs neueienrirten/hielte man vor rathsam/sich lieber zuder verlangten Mbmillion zu bequemen / alsnoch einmahleine so schreckliche bombardirungauszustehen / wurde demnach das /Vl-nMmumauf folgende conMtMnez eingerichtet:
Daß der Doge sammt noch vier dlobiti,die 8eri3tores waren/ in ihren gewöhnlichenStaats - Habiten/ in langen rocken undgrossen mutzen/von 20 Adclleuten beglei-tet / dem Könige sich bep einer solennenaudteny würcklich Mbmumren : Daß dieRepubligue zeitwahrenden abwescn desDoge und der Senatoren / ihre stellen nichtdurch andere ersetzen/ sondern sie bep ih-rer rückkunfft solche wieder zu bekleidenhaben solten» Ferner/ daß sie alle ga--leren / die seither drep jähren gebauepDritte Haupt-Hayöluttg»
And egnippiret/6z83rlniren /den paß vor dassaly nicht zwar durch Savona/ sonderndurch Anti-uola zu verstatten/ dann ihreneue und fremde völcker abdancken/unübrigen sich gegen Franckrelch neutralhalten. Dargegen allen Alliangen/ soseither A. i68z von? monat Ianuarioangeschlossen worden/absagen / auch in we-nig monaten alle Spanische trouppenaus der stadt Genua und der^epubliquelanden schaffen. Iten? den Franyöi-schen untcrthanen wegen des erlidtenenverlusts lZtissatüion geben/ und dem Gra-fen von Fissque an statt der rcttitution sei-ner/ durch des grossen Raths rechtlichenaussprach/ conMeirten guter binnen zweettinonaten 100000 rthl. zahlen/und dessenserner recht und schuld - foderung zumproceß / ohne daß die Cron Franckreichmit den waffen darzu verhülsfe/ausge-stellet bleiben solten. Auch solte derStaat alle durch die bomben und feuerbeschädigte kmchen und geistliche gebätt-de rep3riren/uttd so viel geld darzu ausfe-gen/als der pabst vor gut befinden wüt?de. Alleemussen denn die lubmMion von dem
l)vAe ?r3ncilL0 ^laria lm^eriale I^elLgri den
Maji 1685 zu Versailles bey einer öffentlichenund überaus volckreichen audientz in nachfol-gender demüthigen rede solennuer verrichtet/und also des Königs ungnade aufgehaben/und der Staat der fernem gesahr erledigetworden. Worbey doch zu mercken/ daß diesesubmille baranZue dem Könige so wohl gefal-len/daß er dem Doge ein zeichen gegeben/sichzu bedecken/welches er auchgethan/ iedoch soosst er des Königs oder dessen Hauses erwehnt/die mühe wieder abgezogen hat. Die redeaber des Doge / wordurch er seine und derRepublique submiliion gegen den König be-»zeugete/war folgendes innhalts!
8ire-
S hat meine Republigue jederzeit'dieses vor eine von den vornehmstesund nöthigsten msxlmen gehalten/ so sie:Ali erhairung ihres Staats in acht zunehmen/ daß sie auf eine gang besondereart den unterthanigsten respece an deutag legen möchte/ womit sie dtese mach-tige Crone verehret/welche Aw.Majcst»von dero glorwürdigsten vorfahren e,n-pfangen / u»?d durch dero eigne unver-gleichliche und erstauncns-würdige tha-ten auf einen so hohen gipfel der inachtnnd ehre erhaben / daß das allgemeinegerächte/welches sonst in allen andernfällen die fachen nnd deren umstände zuvergrössern pflegt/ bey denen nachkom-men nicht emmahl wird glauben finden/wenn es gleich wider seme gewohnheitalles verkleinern und geringer vorstellensolre.
Dieser hohe und gang Ungemeine Vor-zug/ welcher alle Staaten verpflichtet/denselben genau zu betrachten / und,mtder tieffsten submilüon znbewundern / hatinsonderheit meine Republique angetrie-ben / hiexinnen vor allen andern einenbd d I vor-