^k»
. > ^ ''Ä^ >
' 'i
'i,.^
>.. , ^ . z t«. ,
>> ... , '''Wh.
'' > Ii! ll!
. .^Wb>.
6» t2 1
n>'^ . . -.^" "7.'"^!li>R
''''^' '^-'-WM/OAi!
' --.^KSWickW»
^'N...
N» :. 5^'??-bk"
Gl " ,..«stH
''. : Ä
- >. .> '-..k.^"!' ^«A'/s
- ^/. ' . > '^ >.>^ i.'
s - .
5- F'
^ ^5-^,^ "' -
- -"1/
N" Ä.' ' VZ
'/.' -'- p /,
.S'> >^- />' M.
?p-v?
>'
'
von dem Frey-Staate der vereinigten Niederlande.
54Z
Lonquesten oberre der Prmtz A. 1629 nach langer belage-ret Stimw^g/ hie vor unüberwindlich gehaltene stadtMmschen Heryogenbusch/die vierdte Haupt-stadt inNtederiM Brabant. In währender solcher belagerungsuchten die Spanier durch einen einfall in dieVelau eine ä.verkon zu machen / waren auchschon biß Amersfort gerücket; weil aber ebenan diesem tag N)escl an die Holländer mit listübergieng/zogen sie sich über hals und kopffzu-rücke. Ä.16Z2 giengen die städte und festungenVenlo/ Rurmond/Mastricht/ Limburg/und verschiedene wichtige schantzen / als dieCreutz-S.Jacobs - S.)bnbrosius- und S.Martins-schanyen/das?orc?e^srt, samtdem gantzen Rouweusteinischen Dpke/ wieauch der gewaltige Geusenbrill an die Staa-tische über.A.iszz wardS.VeitimL.üge!bur-grschen von denselben überrumpelt/ wie nichtwenigerHerrenberg/ N)irth und die Philip-pinen - schanye eingenommem In welchemjähr die Infantin Isabclla verstorben/ undanderen statt des Königs bruder/der Infantund Cardinal Ferdinandus/zum Stadthal-ter verordnet worden/ dessen stelle der Marck-Grafvon ^yrona eine zeitlang verweset. A.:6z5 hat der Printz von Oränien banden/Halen/ Thienen/ Otest und Arschott ero-bert/ Löwen aber vergebens belagert. Undhergegen die Spanier auch verschiedene örter/darunter Limburg und Schenckcnschany/wieder einbekommen. Zu dieser zeit wurdezwischen Franckreichund Holland eine oK-undMckreich Nefenbv - alliantz geschlofjen / welche aber^H^Adeßhalber nicht gar zu grossen effect hatte/mm Sp^. weil die Holländer vor schädlich hielten Franck-«5-»üv«. nähern nachtbar zu bekommen/
falls diese Crone viel conquesten machen wür-de.
Aa6z6 ist befagteSchenckenschantz mit ac-eord wieder an die Staatischen übergegangen/desgleichen Oalem und Falckcnburg. Desjahrs hernach machte sich der Printz Meistervon Nreda/ die Spanier hergegen von Ven-to und Rurmond» Die Frantzosen avancir-tenin dieser eampagne woh! und brachten dastaste!! Lsri)breli, die städte UNd örter t.sn6te!y»
Lu?iAni^ !vlzubeuge, l'erlon, Lova^, la kerlL,^voiz, 8. ?^ul, Le^umonr, 8njre,^^mesie5, L)^ln-villers» (^revecoeue, ^bim-zy U. a. M- UNter sich.A. I6z8 verlohr Grafs Wilhelm von Nas-sau seinen anschlag auffZtutwerpen/ und be-kam bey der Callooschanye oder der perleziemliche schlage. Jahrs hernach triumphirteder Holländische Admiral Martin HerwartTromp in den Duyns über die Spanischefiotte/ welche ein grosses destein auffSchwedenauszuführen beordert war / und die Frantzosenvccupirten Rsdenm.cher und Hesdin. A.164z schlug der Printz die Spanier bey Ant-werpen. A. 1644 kriegten die Staaten Oa-lem/ Saß von Gent und etliche schantzen/' und in eben diesem jähre gieng der Stadthal-ter/ prmH Henrich Friedrich/ mit tode ab.Was dieFrantzosen in denSpanischen Nieder-landen und der 5r-,ncke (dornte in diesem kriegferner erobert/geboret zu dieser beschreibungnicht. A. ^645 bemächtigte sich der neue Stadt-^WidHalter Printz wilhcl.n ll, welcher nachge-«»u-5, hends Ä. 1647 seinem Herrn vater succscüret
hat/ der stadt Hülff und einiger schantzen/hätte auch Antwerpen selbst erobern können/wenn nicht Amsterdam/ aus furcht die Hand-,lung wiederum zy verliehren / solches verhin-dert hätte / welche conquesten die SpanischeNiederlande/ die auch mit der Cron Franck-reich/ wie vorgemeldt/ in schwerem kriege ver-wickelt stunden/ in solches schrecken gesetzet/daß Spanien auffricdens-gedanckcn He-Spadenfallen / und bey damahligem zu OßnabruckbemHoilaltdund Münster des Temschen friedens wegengehaltenen congrell' davon propomren lassen.
An selten der General-Sta tten hat man hier-zu desto mehr »nclivarion verspüret/ nachdemihnen alles/ was sie nur begehret/ accordiretworden. Uber dieses kam wegen Franckreichin covbasrsrion i weil die Frantzölschen Waffenin den Niederlanden und anderswo viel con-questen machten/ hätte man nicht zu zulassen/daß sie gar meister von diesen Provintzien/undder nachbarschafft hergegen zu beschwerlichwürden. Also war ihnen vorträglicher miteinem durch langwürige kriege und Niederla-gen geschwächten feinde friede zu schlichen/ undmit ehren und nutzen von diesem kriegs-theatro Weicherabzutreten/ als mit einem mächtigern Allimenden lauff der victorien weiter zu verfolgen, »ewsse,?Es haben die General-Staaten von dieftm^A^ftfrieden folgende grosse avantage gezogen/ daß oes Skms.die Cron Spanien den Staat nicht nurvor eine söuveraine Republique öffentlichvor aller welt erkläret/ sondern ihme auch al-le derzeit in Königlich-Spanischen landen/alsBrabant/Flandernzc. habende Plätze/ alsdie gantze meyerey/ Herlzogenbusch/>stadt undMarckgrafschafft Bergen op oooin/ die stadtund herrschafft Breda/ die stadt Mastricht/Hülst/Alkelampt an Benlo/ samt den dreyquartieren von der Obermaase / nahmentlichFalckenburg/ Oalem / und Heryogenrode/alle vor srey dergestalt hingelassen und zugeeig-net/ daß der Rönig weder ltzt noch binfüh-ro / weder vor ihn selbst / noch vor seineReichs - Nachfolger / das geringste nichtdaran zu pr^ren l ren haben solre. Des-gleichen sind sie bey derfreyen schlffahrt undHandlung aufOst-u?id West-Indien ge-handhabet wocoen; man hat ihnen ftrnerdie herrschastren/stadre/ schlöff'er/ festun-gen und plage in C?st - und West - Indien/Brasilien/aus denenSeekanten/ m Asia/
Afcica und?linerica befestiget. Wegenprintz Wilhelms von Oranien ist verfthunggeschehen/ daß dejstn erben in ihre auf Satinsund anderswo in der Grafschafft Burgundhabende gerechtigkeiten/ sowol auf LNsrolvisund sonsten reNimiret/und ihnen die stadt (^rave,daslandvon^uyköcc. gelassen werdensollen/und hat die Cron Spanien zugleich allen undjeden rechten und prstenkoneu auf die stadt/Grafschafft und Herrlichkeiten von Langen /Bevergarde/ Cloppenburg/ die vier dörf-fer?c. renunciiret und sich loßgesaget.
Diesen vor Holland sehr glorieusen friedenhatten die Frantzosen gerne gehindert und auf-gehalten/ musten aber doch geschehen lassen/was der Höchste verfügte. Und wurde alsoder achtzigjährige / so hochberühmte alsblutige kr,eg beschlossen/und mit dem edlen
frie-