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Des Europäischen Herolds dritte Haupt-Handlung
bittertt» gemüther zu besänfftigen beflissen ge- und endlich hinrichten.DerPrintz vonOrani
Wesen wäre.
en/und andere Herren/welche sich retiriret/wur-
Aber er blieb pr»occupiret und im begriff/die den auch cinret ihre Verantwortungen zu thun,
Niederlande mit scharffer sti'affe heimzusuchen, und als sie nicht erschienen/des crimiais iset»
Der.sömg Und well er in eigener Person dahin zu reisen ver- jelta ^beschuldiget/ und verdammet/auch her-hindert wurde / schickte er den vuc 6' /z.iba, nachmahls ih:eguter cczn5lciret.Darüber aber-ins lllnd. einen dieser lande und Nation gelegenheiten mahl ein neues flüchten entstanden. Des blut-sehr erfahrnen/ darbey aber sehr grausamen raths fernere Verrichtungen waren/ den stad-Generalen/ mit 9000 alten Spanischen fuß- ten ihre Privilegien und den gemeinden ihreknechten/ /oOo Savoyern und Zraliancrn/ freyheitzu brechen/auch mit der laguilmonund einigen lovo leichten und schweren reu- scharffer zu verfahren. Da hörte man vonmn in die lande / der inrenrion, den Nieder- nichts anders als arrelbren/ proceci-ren/ cov6>ländem als neuen ^ovguetten das joch auffzule- lciren / fangen / foltern/ blutstürtzen / und diegen/md nach des Königs freyen willenzu re- guter preiß machen. Das neue feld-lageegieren. So bald dieser A. 1567 den 22 Au- verübte allen muthwillen/ und suchte mehrgusti zu Brüssel angekommen / und die Re- nicht als auffruhr/ darüber die csnmlle rasend/gentin sähe/ daß er vollkommene gewalt icdochaber imzaum gehalten wurde. Manmit sich führete/ und sich der regierung bauete zuAntwerpen und anderswo neue castel-anmastete/ auch vielerlei) anstalten verander- len/ und zwang die stadte zu kostbarer erbau-te/ bat sie ihren Herrn bruder um erlassung und erhaltung der fortiLcscioQen. Es neigtedes Stadthalter-amts/ und als sie ihrer bitte sich also mit diesen tyrannischen exercm»; dergewähret/ und Jhro ein jahrlich öe^ursc von gantze Staat in dem Niederlande zur größtenDarsegm i^OOOgülden verordnet worden/begab sie sich revoimiori, in welcher Spanien den bestenRcgettUtt" in Italien zu ihremHerrn und Gemahl 0ÄÄ- theil der Provintzien verlieren müssen.
M^garetha vio ?sr«e5e, Hertzogen zu Parma und Pt'acen- Inzwischen hatte prrny Wilhelm und
za. dessen a^rettten in Teutschland bey ihren
Der neue <3ukernsto? aber erschreckte mit hohen anverwandten und freunden viel mitlei-
seiner arniee/ die mit den bravesten/ versuchte- den und würckliche hülffe gefunden/ auch aus
sten Capitainen versehen war/ und dergleichen eigenen Mitteln volckzusammengebracht/wag-PM M
die Niederlande nie gesehen hatten / die ein- ten dannenhero einen zug wldex den Hex vonM^
wtterthanenwohner dermaßen/ daß in kurtzer ftist über yog von Alba / des sürhabens/mit gethttl-M.
weichell . hundert tausend seelen mit ihrem beweglichen ten kleinen armeen denselben desto ehender zu
vermögen außm lande zogen. Nachdem er bestreiten: Massen auch würcklich der ansang
seine grosse und vormahls nie erhörte commik- gemacht wurde. Dessen bruder Gras Lud-
üoneu eröffnet/ und die regierung etlicher mas- wig von Nassau siel in Frießland ein / schlug
sen befestiget/ erneurete er/ an statt einer linde- auch anfangs den Grafen von Arenberg /
rung/die alten scharffen placate und mguilm- Gouverneurn daselbst/unweitWinschoten den
ovs-processe/ setzte den Rath von Staaten ab/ 24. Maji is68. Hergegen aber mißlunge dem
und verordnete einen neuen Rath von zwölss Printzen sein anschlag/und muste er mit Verlust
Personen/ dessen ?rseU6evtz er dem Mannen wieder aus Brabant zurücke weichen ; der
Juan Vargas aufftrug/ und vennte ihn Hertzog von ^lbs vickonlirte auch wider Grass
Lonleil cie; Iroubiez: der gemeine mann hat Ludwigen/ließ gege» die gefangenen aufs grau-
Der v -n Al- lhn aber den blut-rath genennet. Dieser ratl) jamste wüten / und die meisten mit galgen und
ba richtet hatte vollmacht/ über alle wider des Königs ho- schwerdt hinrichten. Wurde auch durch die
blut- ^ begangene verbrechen zu urtheilen/ und die Niederlage seiner widerwärtigen so mlolcmchaß
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den blut-rath an.
Hierdurch wurde er aus den'von Graf Ludwigen'eroberten stü-
allui Rachen -.es landes die macht und auto- cken eine den Ständen der lande fcbimvfucbe
r,t.u bcnommcn/ und d.csc ftibst unter des blut- K-t»- yieKn/l.nd ausdm plnk ^
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che, /ind n d^auarn !,"dessern lauffzusetzen / die kctzer mit feuer,
, k > ^ sträng imd schwerdt aufs neue zu verfemen/und
-um. -a p-..bul.m. zum galge,,/ zu.., gal- sich dcystinem König n stlw g"Z>gn^
Der Nerven keri>>ff n, a-n s des Pabsts gnnst zu setzen ; Massen ihm auch
Gr7lsen A. ,s6? i>.u- V ein geweihetcs ÜdcrgeideteS
Gaore/ »7 schwcrdt/samt einem kostbaren Hute / als einem
mid ,y°m , fnrnchmcn Verfechter der Römisch-Cathelsschen
lverdcn eut.H ' ^ <>^'er des goldenen Vluss's/und ließ religion/maesendet bat. Dm ocstlstn m.?sbte er
Md! b!^7s'n^^be-m--chean,iiss> sich7^7v7knnd demn'Uänden dch»
!d ./^lZea ausslaustte/m arrest nehmen/ mehr haß/und verurjachte/ daßdieNieder-
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