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Des Europäischen Herolds dritte Haupt-Handlung
nahmt Porte 6i k«rro, Hertzog Frentzens/ wel- gehen solte/ daher man eine so genannte bastar-cher A.zO noch regieret/bruders söhn/in seinem de oder exrraor<l>nar-schöne galere ausrüstete/ysigsten jähre des alters. Dieses Doge regie- ihme einen grossen co-mrat von bombardiers/rung ist berühmt worden durch die mit derRö- garden und halebardiers samt andern bedien-Dfe heilige mischen Rayserlichen Majestät und der ten und einigen freywilligen Edelleuten Mitge-beschlossen Polen wider den erb-fejnd geschlossen geben/ desgleichen ein gantz silbern kervjz, undwider die neTrip!e-a!!iany/und heilige ^.ign/dcrglei- 20OOOc> ?scb,nen zur freyen cjllpoiirion ohneTtircken. chen niemahls wider den Türcken aufgerichtet rechnung überreichet. Nebens diesen anseheworden/so lange die Christen mit ihnen gekrie- lichen proeienten richtete man am Arsenal eineget/und ist dieselbe auch nachmahls also gese- prachtige ehren-pforte auf/ worzu die von ihmegnet gewesen/ daß die Venetianer unter regle- von Athen mitgebrachten bilder gebraucht/undrung des nachfolgenden vogs,Herrn Xlarco diestinkcriprwl, angeheffet worden:tonio (ZluNiniani,welcherA« 1684 erwehletwur- krancilcus X1aul0cenu5»?cloponneliacuz, ex-de/ und nach schliessung der aliiantze mit dem pugnatiz ^rkcntt, marmorea l^eonum limulacrq,Venetianer ^oyser und Könige in Polen / zur ste und lande rriumpkalt manu Lpiro clireprs.in patrism rrsn,.sieaen auf herrliche siege erhalten / die Insul 8r. Xlaurs, tulic, futura Venen Leonis HUX fuersnr XI,nerv?Myrea. l^euca<ja und preveta, ingleichen nufkNoren diefürtrefflichen paße und vestungen/ coro«,Lala.
maca,X^o?enigo, Alt'UNd Neu-^ovarino, X5o-6on,?reve5a,l^arta, dlajZvj, kymania,8iug,
die kleinen Dardanellen sammt Xdolicrea, ?a-trall'ci,I.epanto,(Iorinrbo,X^iticra, oder das alteI,acedsemc>n, ^tken, dallel-t^uovo, l'ornele und
^rricse ornsmenta. Und so viel UNter dem lö-wen; unter der löwin aber: ätkenienl,» Vene-tX clszlizl'rci^kses Venet, Lsnstus Decrerom n»-vali vellibulo conlkirura.
So viel apparar nun gemacht wurde/ so ver-geblich war alles/indem der Doge inMorea zuEspols di Komania obgedachter Massen eher
andere örter mehr/welches die Republique mei- das zeitliche verlassen muste/als er etwas tapffe-stentheils der tapfferkeit und anführung des res verrichten konte. Sein Nachfolger warCapttaine-Generals prancesco tvlorolini, des der Doge 5ylvettro Valiere ,^in söhn des Verstor-Generals Grafen von Königsmarck/ und des denen Hertzogs Lerruccü Valier / welcher dasPrmtzenvonBraunschweig-Lüneburgzu dan- glücke hatte/ daßkurtz nach demantritt seinercken hatte. Jndesten war die obgedachte ero- regierung ciclur in Dalmatien und die Insulberung der Insu! Zr. xlaura demVenetianischen Lcia im ^rcbipeis^n durch den General-Capi-Staat und gantzen commercio im ^Tischen tain Antonia ^eao erobert wurde/ welche letzte-meer überaus vortraglich / angesehen vormahls re aber im folgenden jähre wiederum Verlohrenaus dieser Insul die meisten und gefährlichsten gieng; und war dieser Verlust um so viel dest»raubereyen geschehen. Diesem wegen sanff- schmertzlicher/weil diese Insul Verschlüsse! desmuth/klugheit und liebe zum vaterlande bey ie- gantzen ^«-cKipelaA, und der paß aller Handlungderman hochgeliebten Hertzog x^arcc, Antonio nach der Barbarei) und Aegypten ist. Hieraufeiuttinisni folget A. 1688 in der Hertzoglichen schiene das jähr 1696 dem Venetianischen lö-würde vorermeldter Capitaine - General ?rsn- wen durch eroberung der festung Dokigno incclec, ^lorolini, welcher bereits zuvor in dem Dalmatien wiederum glücklich zu seyn/ biß end-krieg mit dem Türcken wegen Candia viele pro- lich der friede zu anfange des jahres 1699 zuCar-ben seines helden-muths abgeleget und nun die lowitz in Sirmien auffolgende bedingungen ge-dritte General - Capitainschafft zur see auf der schloffen wurde:schulter hatte. Noch in eben diesem jähre sei- 1 SollMorea mit allen zugehörungen/wie esner erhöhung eroberten die Venetianischen itzo von den Venetianern besessen wird/und wiewaffen unterm commando des General Lorna- es zwischen dem meer und dem MKmo an demro, dessen militz sich biß an die see von Scman und orte lieget/wo man die reliquien der alten maueränt-vari ausgebreitet hatte / LI'M in Dalma- findet/ (dadurch nemlich solche Halb-Jnsul vor-tien und Theben in Griechenland. Im fol- zeiten von dem festen lande abgesondert gewe-genden jähr belagerte er die festung NeZfopon. sen)der Republique Venedig verbleiben,»e in eigener person/jedoch ruinirte er vor dero- ll Das feste land bleibet den Türcken/ undselben fast die gantze armee/ und mußte unver- soll ihnen die festung Lepanto von den Venetia-richteter fachen wiederum abziehen; welches/als nern relwuiret / das dabey gelegene schloß ko-es ihm der General Graf Königsmarck zuvor melia aber/ ingleichen die festung Pavels ge-sagte/ und den Verlust so braver leute beklagete / schleiftet/ und also das feste land den Türckenihn zu sagen veranlasset: 5ono pag-m, sie überlassen werden,sind bezahlet. Angleichen? versuchte er sein üi Die Insul S. Maura stimmt ihrer st-heylvor tgapoli cli Xlaivatia vergebens/welches/ stung/dem vorgebürge an der brücken Opc, c!inach absterben des Generals Königsmarck/der Poms, genannt peracc-a, bleibet der NepublieGenera! klocenigo noch A.169O eroberte/ Ca- Venedig zusammt der Insul Leucat/soan S.nea aber wurde mit schlechtem luccelz belagert. Maura feste ist: Am festen lande aber soll sieDieser tapffere Hertzog starb zwischen dem 6 nichts prsercncüren.und yJenner A. 1694 in Morea/als er des jah- iv Die evacuarion l.epaneo und schleiffungres vorher das Capitain-Generalat / nach reti- des schlosses komei.a und ?reve5a sollen/ so baldßnarion der dienste itztgedachtes X5o«nißo,aber- diegrantzen in Dalmatien reZuiiret/ geschehen,mahls und zwart im sünffund siebentzigsten jah- Inzwischen sollen sich die garnisonen inne hal-re seines alters zum dienste des Vaterlandes ten/und ferner nichts fordern/auch den einwoh-übernommen l>atte. Man hielte es vor etwas nern fteystehen/sie mögen bleiben oder hinwegbesonders / als es denn auch ist / daß ein Doge ziehen.
selbst aus Venedig hinweg und in campagne v Der gebrauch derer meer-busen / so zwi-schen
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