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von dem Königreiche Hungarn.
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tanA.is2i mitisOOOO mann ins land / und rui-nine dasselbe gantz grinuniglich. Und nahmBelgradweg / da die Hungarn auf ihres Kö-nigs Hochzeit zu Ofen lustig waren/und an die-ses wichtige kleinod am wenigsten gedachten.Es gefiele dem bluthund wohl/ daß er die imPersischen kriege erlittene schlappe aushustenkonte/kame also weiter an der Donau gegen dieDrau herauf. Ungeachtet er nun mit 200000mann wieder kam/zog ihm doch der König nuretwa mit 25000 mann entgegen/ in meynung/solchen adermahligen einbrach zu oerwehren/MlMche stritte aber gantz unglückselig/indem er in derMit bey oeruffenen fchlacht bey Mshac; den 29 August.m«ct> ^26 22000 mann/ und darunter viel Fürsten/Bisthöffe und?ldeliche Personen/5000 wagen/8c> grobe und 6s>o kleine stücke geschützes ver-lohr/ auch auf der flucht in einem moraste elen-diglichen todes verfuhr. Die fehler warennechst der straffe GOttes/ welche das unsödeleben/und ungerechtigkeit/und blutdurst derNa-tion heimzusuchen beschlosten hatte/ der Mangelantapffern Generalen/ denn die besten Heldenverachtete man/ und nahm leute/ die kaum densabel führen konten/ des Königs schwachheit/das wenige volck/die csm-ntät aufeine schlacht-liefferung/dieunterlaff'neverwchrung derla^e über die Drau/die pralerev der tollen undvollen Hungarn / welche die Turcken schon ingedanckcn geschlagen / die Verachtung der vor-hergehenden unglückseligen vminum,U. d.M.Weil nun die Türcken nichts aufhalten kon-te/ wüteten sie mir mord und brand durch gantzHungarn fort/ließen in einem walde/ wohin dieChristen ihre zustucht genommen/ derselben beynahe^ooo mit stücken todt schiessen/und zogen/nachdem sie in Ober-und Nieder - Hungarngnug geraset/und das Christen - blut wie waffervergossen/auch eine grosse menge in die dienst-barkeit mit weggeführet hatten/-wieder nachConstantinopel zurück-AÄ ^ Nachdem der rasende erb-feind hinweg/wol-diMdiundteneinige Stande/ aus haß gegen einen frem-
Regenten/und zumal einen aus dem HauseOesterreich / den Woywoden Johann vonAapolia/ Grasen von Zaps aus Siebenbür-gen /zum Könige haben; weil aber FerdinandlErg-Hergogm Oesterreich/ nachmaligerRaxser/ und Gemahl der Königl.Erb-Prin-ceßin Annen / des verblichenen Königs schwe-ster/durch die vertrage schon zur Cron beruffenwar / entstünde daher ein abermaliger krieg/welchen der Sultan mit aller macht und list fer-ner aufzublasen bemühet war. Der Graf /dem rechten Könige sich nicht gewachsen befin-dend / muste den kürtzern ziehen/ suchte daheroschütz bey dem Sultan Golimann/ bat um dierellirution zum Königreiche/ förderte auch diefache durch recommenclatisnes A. Sigmundsin Polen / welcher auf Oesterreich jaloux war /machte seinen Staat in Siebenbürgen denTürcken trlbuebar/und veranlasste/ daß baldhernach die ungläubigen das land Hungarngrausamlich wieder verwüsteten.
Rönig Ferdinand i hatte ohne dem Sul-tan Griechisch Weißenburg wieder in anspruchgenommen / welchen; aber die antwort wurde:Er habe die schlüssel auff der brüst hangen/und würde sie selbst herab langen müssen; Und
war der krieg beederseits retölvirt. Unterdes-sen eroberte er Ofen/ die König!, resident undhaupt-stadt/welcher der größte theil des Kö-nigreichs folgcte/ und ließ sich zu CromNInsisenburg A. 1527 krönen. Welches aber derTürcke zwey jahr hernach/ krasst der mitK.
Johann getroffenen ^rorelIionz.sNisntz/ ohnegrosse mühe wieder wegnahm / und darauffvor Wien mit 250000 mann rückte/ selbigestadt 20 tage unauffhörlich beschoß und be-stürmete/dadurch aber über 60000 mann ver^lohr/ und ohnverrichreter fache abziehen muste/indem die Larmlon von 18000 mann untermcommanllo des bravestenGouverneurs /pfalv;-graff Philipps bex Rhein/ den ort/ der ebennicht besonders 5c>rti6cirt war / wider die aller-scharffsten zwantzig ana^ues tapfer clekenäine.
Deflen ungeachtet fetzte der Sultan K.Jo-hanni zu Ofen die Cron lolennMime auff/ mass?sich^und äscUrirte ihn zum Könige in Hungarn; der kröliungdaher er sich auch so fort nach diesem am erstender souverainität übers gantze Land angemas-set. Warum Solimann sich damals nichtsechsten meister von dem Königreich gemacht/und einen so fetten bissen vor sich behalten/ istsich zu verwunderm Allein er hatte die kdrcsnoch nicht/ es zu behaupten ; thate demnachklüger/ die Hungarn bey gutem willen zu erhal-ten/und die repmzcion zu gewinnen/daß er treuund glauben hielte. Wiewohl doch das landjämmerlich verheeret/ und eine grosse airzahlchristen zu 10000 auff einmal in die dienstbar-keit weggeschleppet/ und nicht weniger niedergesäbelt worden. GOtt der Herr straffteauch die grausamkeit/ und wendete erbar-mung gegen die christen ein. Daher K. Ferdi-nand unter comm^näo Pfaltzgraf Friedrichsdie Türckische armee schlug/ an die 15000mann starck/ und Solimann wolte nicht standhalten. Endlich käme es zum vergleich A. 15Z5mit A. kerämsnclo ; Und behielte Rönig'Johannes die regierung auff lebens-lang/ mit dem bedinge/ daß nach seinemtode R. kercknsnllus oder einer seiner Prin-zen tttcceclwen solte. 'Indessen solte einiedee von Hungarn behalten/was er inwürcklichem bestg hatte/ und bepde denköniglichen titul führem So ferne aberR'. Johannes einen söhn verließe/soltsderselbe das Fürssenthuln Siebenbürgen/wie auchTroppau oder ein ander Fürssensthuin in Schlesien bekoinniem Dieweilaber K.^räinancjuz nicht psroie hielte/sondernin Siebenbürgen.eine ckveckion machte/ kames wieder zur ruprur.
Indessen starb K.Johann plötzlich/ mitverlaffung eines sohns von wenig tagen: Denner tranck etwas zu viel aus freuden über die an-genehme post des jungen erben/ davon erster^den muste A. 1540. Die Nation setzte demkinde die Cron auff am tageseiner tauffe/undverband sich mit der pforte zu dessen schuhe/ odervielmehr verderben. Daher entstünde über-mal ein Neuer krieg: denn vermöge der letztempsöwrum solte dieser junge Herr sich mit Sie-benbürgen und Troppau vergnügen / und demHause Oesterreich endlich die Crone zukom-men. Der Sultan schlüge K. Ferdinandensttouvpen bey2oöoo mann/ bemächtigte sich
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