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Des Europäischen Hcrslds zweyte Haupt-Handlung
Mättgel an«estungen.
gibt es offt empörungen wider den König und denen einfüllen ihrer nachbarn/der Mosco-die Feld - Herren ; inmassen das leidige ex- witer und Tartarn/zu ihrem grossen schadenempelim Moscauischen kriege A.1612 hievon re- stetsunterworffen / ja offtmals e:n raub ih-den kan. rer eigenen Cosackcn und Reichs - soldatenUber diese jetzt angemerckte Mangel und worden. Jedoch hat ihnen die noth und pm-Hindernisse / haben die sonst verhofften guten äentz an Hand gegeben/ sich an den gräntzen et-etk^Äen einer Polnischen campagne offtmahls was besser zu verwahren / und dem feinde nichtsehr gehemmet / daß der König sowol als der alles offen stehen zu lassen / auch bey ereignetetAdel langsam zu felde gegangen/ daß man keine gelegenheit selbst in das KoMcum oder feindes-genugsam versehene zeughauser oder artende land mit desto mehrerm Nachdruck einzufallen;angerichtet / aus welchen die reguirirte muni- dahero es noch einige zum wenigsten mit ring-tion und artillerie hatte können genommen mauren verwahrte örter gibt/ nemlich in Groß-werden; masscn der Vorrath in denen zeughäu- Polen Boleslawiz/Posen/Rava/ dahin manfern zu Crakau und Warschau nicht zulänglich/ die sürnehmen gefangenen setzt / wie auch Lo-die Preußischen städte nur die nothdurfft vor wrz und ^.enczicz. In Klein - Polen dassich zu ihrer ciss-nNon haben / die-groflen MKg- schloß und stadt Lrakau/ und Lourvou / Mel-naten aber und Edelleute die stücke aus ihren ei- stin/ Rnbstin/Tencin/ ^.andskron/ Mora-genthümlichen festen örtern nicht weglassen wol- viz/ u. d. m. In Litthauen Virsen / die aber/len; daß die Generals-perfonen so schlechte an- nebens den etwas mehr als gemein verwahrtenstalt der Magazinen halber verfüget / und bey stäoten / keine lange srcague ausstehen können,einem Überfluß der victualien / so zur unzeit ver- Iaslowiy ch Ukraine hat der König A.öset oder verderbet werden / die militz crepiren 1684 den Türcken abgenommen/ und patalsk^oder verlausten/ oder revolrixen lassen: denn hat A.1621 den Türcken/ die mit 300000 mannMarquetender findet man bey den armeen dafür lagen / den tantz versaget. Die vor-nicht/weil sie bey ihrem Handel wenig nutzen nehmste vestung aber ist Tuminiec. Nebsthaben würden; drum sind die Ossiciers gcnö-. vorerzehlten schlossern sind noch in gutem geka-thiget/ eine grosse bagage und proviant nut sich Nons-stande Vmtazerkiew / Vrodx/ Sluko/herum zu führen/ und wenn das aufgezehret ist/ Vubtnk)/ u. a. in. In Preußen aber sind dieoder verdirbt/plündert einer den andern/ und festenstadte VanyigE !bing/<ä. Horn/und uy-schauet/wie er sich mit mausen hindurch bringet/ ter den besten schlossern ist das zuMarleuburg.biß di 'campagne zu ende gehet. Kömmt es nun König Johannes iil verwilligte in seinenzur wüccklichen aH,on, so fehlet es gemeiniglich ?sKis convenuz, aufeigene kosten zwey schantzenan guter clissjpüa und ordnung/ dabey denn viel gegen den Türcken aufzubauen / welches er auchnützliches unterlassen/und viel schädliches ver- mit aufrichtung der heiligen Dreyfaltigkeit-hanget wird. Dierathschlage und clessems schantzeundSoczowa bewerckstelliget.werden auch so wenig geheim gehalten / daß fast Die intraden des Königreichs bestehen aufder geringste Officierer so bald und so genau den saly-bergrvcrcken/ und saly-gefallen/ Inwe»drum weiß / als der Feldherr sechsten. Hier- fürnehmlich aber auff den anlagen / tribut und ^nechst legen sie sich gar nicht auf die im kriege zöllen des landes / worzu auch der vanyigersehr nöthige kundschafft/dahero sie von des fein- zoll oder pfund-kammer und die Iuden-scha-des zustand keine andere Nachricht als von den yungen zurechnen. Vorzeiten hat man diegefangenen bekommen/ deren aussage zum öff- summa der saltz-lmra^en allein ausf 600020kern ungewiß oder falsch zu seyn pfleget. Polnische gülden gehalten. Zu Rönig Hen«Dem Königreiche mangelts auch an ve- richs/ des geschlechts der Valesier/ zelten be-dungen. Die / welche der Nation schmei- trugen die Ronigl. tafel-güter bey drey Mü-cheln wollen/geben für/ ihre tapffere hertzen wä- lionen polnisch/ welches viel gegen die weni-ren zuverläßiger / als die besten forrl6c>rten oder gen ausgaben / welche ein König zu thun hat.von natur verwahrten schantzen und vesten. Denn es wird ihm sein Estat aus /gemeinenAndere wollen es damit entschuldigen/ daß der- Cron - Mitteln unterhalten. Man hatgleichen vestungen nicht so wol zur sicherheit des wohl eher einem Könige/wenn er gekrö-landes / als zum aufemhalt des feindes diene- net worden/ zu seinen jahrlichen einkünfften eineten/ falls diesilben erobert würden. Wie summa von ohngefthr 650000 thalern verwil-denn nicht ohne rühm der Nation zugedencken/ liget/ dabey nach beschassenheit der menage sodaß sie sich von so vielen leculi, her / wider die viel überblieben/daß er die seinigen desto besserTürcken / Moscowtter / Tartarn und versorgen können. Will es aber nicht Hin-Schweden tapffer genug geschützet/ und die reichen zur Königlichen lultemsci -n, so pflegt/Uleirel/ den Onieper und Omefter mit ihrer auffbeschehenes ersuchen/die Noblesse dem Kö-feinde sowol als ihrem eigenen blut gefärbet, nige die Nutzungen von vacsneen chargen oderAllein die wichtigste Ursache/ warum sie an ve- heimgefallenen lehnen zu zueignen. Inmassenstungen Mangel haben / ist entweder das allzu auch der Rönigl. princeßinnen ausstat-grosse vertrauen auf das Handgemenge oder tungs- und ehe - gelber nebens der Rö-tapfferkeit der Nation zu sich selbst/oder die 6>K- Ftgl. prinyen vepurZten aus den gemeinen«lei tz gegen ihre Ronige / welche ihrer mey- Eron-einkünfflen / insonderheit aber von dennung nach / wann sie meister der festen platze zollen/ erhoben und abgestattet werden. Jnglei-waren/ der freyheit des Adels leicht einen kapp- chen kan der König sehr grosse summen von denzaum anlegen könten und würden. Es hat ämtern/ welche er zu vergeben hat/gewinnen/auch wohl bey der fache was zu thun/ daß man wann er ein liebhaber des geldes ist.einem einfallenden feinde keine rccrs're und auf- Es soll hiebevor ein Aönig in Polen auchenthalt geben wollen. Hergegen aber sind sie im Königreich Neapolis jährlich auff die
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