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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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263
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von dem» Königreichen Dänemark und Norwegen.

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des Köniqs Majestät dermaßen eingeschränckt danck vor dieses besondere menrum wiedersahtund gemaßiget worden / daß cm iLdelmann ren lassen / bezogen sich auch deßhalber auf dieviel ftexer seinen unterthnnen anbefehletr ihnen vom Könige gethane theure Verheißung/können/als der^önig im Reiche. Ja es ist aufm fall einer glücklichen vertheidigung derim werck zu spüren gewesen/daß sie ihre nuro- stadt/und rests des landes; welche nun so glück-rität über des Rönigs höchste person er- lich ausgeschlagen/und damit nebens dem Kö-streckee / welches mit dem exempel L^.CHri- nigl. Hause auch der gesümte Adel vom Schwe-stians ll zu bewähren/ den sie gefänglich ange- dischen joch besteyet worden wäre / sey also garnommen/ und biß an seinen tod in der cuttoäie nicht an der zeit/so hoch und hart zu fahren / son-enthalten haben. Allein itzo ist es alles in ei-- dern an dem/daß jeder nach seinem vermögennem andern zustande ; Sintemal/wie vor be- eine gewissens-- steuer übernehme. Zudemrühret ist/ so sind die excelkven Privilegien durch hätte der Adel weniger edlidren / wäre noch beyder Geistlichen/städte und bauren A.C.i66c> be-- kräfften/ und schuldig / die übrige last tragen zuschehenen 6ec!ar-rion der Königlichen Souvet helffen. Welche rsmollttrarjone5 aber wenigrainität wiederum aufgehoben und zernichtet / mehr/ als zu mehrerm eyfer und bitterkeit/fruch--und der König aus denen so engen schrancken teten. Und weil der hierdurch besonders erzür--der c-pitularion in die rechte Königl. freyheit neteOtto Kräg die übrigen Stände mit demund Majestätische autsrität versetzet worden, worte krss, oder sctavm beschimpsset hatte/Diese rsvolmion bey dem Adel hat seither noch nahm der Abgeordnete von Coppenhagen b?aa.andereconlegusmiengehabt/ daß nemlich die 5on, als8yn6icu5undwotthalterderstadte/deeitzige Königliche Majestät in A. 1679 alle die ohne dem mit dem Bischoffe einige obwol nochvom bürgerlichen stände/so in hohen und mittel- unausgearbeitete von einem andernmäßigen chargen leben / gegen zahlung einer Staat abgeredet / gelegenheit den Landtag zugewissen taxa geadelt/ und diese neue Noblesse zerreißen/besondere berathschlagungen zu Hal-dem gemeinen land-Adel / auch den ältesten ge- ten/ihre ehre und freyheit gegen die so öffentlichschlechtem vorgezogen. Man meynete zwar angetragene sclaverey zu retten/und bessere con-damals/ es würde keinen bestand haben / oder ämoae, beym gemeinen landes-wesen zu suchen,der König würde sich doch mit keiner macht auf Trugen darauf ohnverlängt dem Könige undderseeoder zulande/aus furcht eines innerlichen dessen Hause die Souveränität und ^btöluwausstandes/ fassen können. Ob es nun schon Monarchie erblich auf/der sichern Hoffnung/ohne mißvergnügung des Adels/bey einer sol- weil sie vertheidiger der Crone und deren beför-chentotal-veränderung des ^cacsalicht abgegan- derer zur erblichen unbeschränckten gewalt wä-gen ; so hat gleichwol die klugheit des Koni- ren/ würde der König nicht weniger können/alsges diesen besorgnissen mit bestände vorge- es ihnen grossen danck wissen/und ihre privile^bauet / und hat es ihm an dem kriege gegen gia völlig erneuern und beseitigen / auch der un-Schweden nicht die geringste hinderniß / viel- erträglichen pr^Zi-sv-rung des Adels das endemehr aber grössere macht und freyheit / den mili- geben. Und wenn alles aufs schlimmste lieffe/tar-Staat einzurichten und sejne meiurn zu neh- wäre es doch bester einen herm / als ihrer ff me-inen/gegeben. ^ le/geringere und von solcher ^low-tz zu haben;Welcher se- Mit erlangung obgedachter 8ouverainece wenigstens waren sie allein nicht/die sothane re«"er-aber gieng es eigentlich folgender. gestalt zu. voluNon beträffe/ dann der Adel müste so danniWtt mr-Wie A.i66o nach dem friede hauptsächlich dar- ebenmäßig engere schrancken halten. Sie ver-auf zu gedencken war / daß die ruinen von dem trauten aber alle das beste zu einem so gütigenschweren kriege i-sp-riret würden: Also konte König / der auch die stadt ff heroisch beschützetman die armee nicht abdancken aus Mangel gel- hätte. Die Geistlichkeit war besonders in gu-des/daher der ffldat alles auf dem platten lan- ter Hoffnung/ forthin allein von dem König undde und in kleinen städten preiß machte/ darüber dessen LonMorio zu äepeoMren/ und die geistl.Adel und andere Stände nothwendig mißver- juf,scljötion freyer zu haben.Der Könial.hof/undgnügt seyn musten. Geld war nicht da / die unter denen Her: Hannibai Geeste-trouppen zu bezahlen / und nach damahliger de/ nahmen die relolucioa der Geistlichen undReichs-verfassung muste die verwilligung auf städte mit Vergnügung an/ traten zu deren par-einem lanvtage geschehen. In währenden con- chie/ und weil die zeit zu gewinnen war / wurdelultstionen gabs zwischen Herren undStänden der König/zumal auf zureden deßen Königl. ge-verdrießliche schrifft-wechselung/diese/besonders mahlin/ einer klugen und hochgesinnten Dame/der Adel/ wölken ihre alte freyheiten und rechte nach langer Überlegung / obs zu ergreiffen oderbestätiget/ auch die eigenmächtigen auflagen abzuwenden sey/bewogein diesen antrag zu wil-und militärische Unordnungen abgestellt wis- ligen/und einecomm .llion zu solchem ende niede:-sen z hergegen dem geistlichen/bürger-und bau- zusetzen/ um zu versuchen/ob und wie es möchteren-stande die last forthin allein auffinden/ und einzurichten und fest zu stellen seyn ? Der Adelsich gleichsam mit der andern Stande noch we- gieng in seiner hohen einbildung fort/ohne gnug-nig übrigem schweiße selbst bereichern/ und die same Nachricht / wie weit die übrigen Ständefluten gegen denKönig um so viel höher spannen/ sich von ihnen abgesondert. Weil dann weni-als niemand fast mehr was vermögend war/ gerrath und courage als furcht und incimsrionausser dem Adel. Die Geistlichkeit hergegen / gegen den Hof sich bey ihnen fast ingemein äus-die bischer alles zu erhaltung des Vaterlandes ffrte/ die fürnehmsten auch als Hof- 0Kciamenhergegeben/und die bürger/ welche in und mit und Gouverneurs unter der Hand gewonnender stadt Coppenhagen das gantze Königreich worden/ließ sichs alles zur 5uk?millwn an/ und ei-durch tapffere gegenwebr beschützet hatten/ver- leten die städte und (immunen mit dem rran,-meynlen / man sicke ihnen erieichterung und porrder erblichen ober-gewalt an den König ff

sehr/