^ 8
von denen Königreichen Danemarck und Norwegtn- »4j
^ . —— " ——
''M,,, iche Nation hatte er bey niederlegung der Cro- sche 5t6lion aber nahm dermaßen unter der Hand
.1- Hin?,,, ^ernoc? a'k.. e.. zu / haß sie ihn im vierdten jähre hernach wieder
austriebe/und die Königin in derresidentz da-selbst gefangen nahm. Im kriege wider die
nach die Schweden / zum Könige annahmen/ Ditmarßen war er auch unglücklich/und wurde
5 ^^^ und mit seinem regiment wohl zu frieden waren, die alte wunder - sahne von Danenbroge ver-
^ . Die Hansee -stadte trieb dieser König Chri- lohren/ auch viele von Adel erschlagen / welches
^ stoph ni ziemlich zu paaren / und wolte auch die unvergnügten Schweden eben am meisten
Lübeck wieder zur Cron bringen: Dieweil encour ^irte. Zur see hatte er hergegen wider
'c*, > ö. ^ v ^ aber we^en der hierzu benöthigten gelb -- hülffe die Lübecker mehr svanta^e. Seinen Herrn
.. 7 ^ dieZütlander schwürig wurden / hat er diese bruder/ Heryog Friedrichen/ machte er zinn
^ ^ ebenfalls mit schwerer straffe heimgesucht. Ow Stadthalter m Norwegen/ gab ihm das
I- , Schweden waren zwar auch Ul8».,tt>ret/liesten Herhogthum Holstein/und starb A.isiz ander
. aber gegen seine höchsteperson nichts thätliches pcst. ^
' ^- - - - . spüren. Er starb A. 1447 auf Helsinborg / Sein söhn und Nachfolger K. Christian oder K. ChnßM
I. und endiget sich mit ihm die siebende vyasüle Christiern li schlug gar aus der art: Die Da-"'
^ der Danischen Könige. nijche^naales nennen ihn einen andern pkaiari;
^ ^7 > öf' Die Dänen oLerg'ten Hertzog Adolphen zu und dkero. Wann das weinen in mutter-kibe
Schleßwig ihre Cron/ er entschuldigte sich nicht ein Vorbote seiner tyrannk) gewesen/ da-aber mit seinem hohen alter und schlug seiner mit er viele Millionen thranen ausgepreflet/ sosrau - schwester Heilwickei, und Graf Owe- hatte die Hand voll blut/ welche er mit auf dierichs korrunsts zu Oldenburg söhn / Graf weltgebracht / doch eine Vorbedeutung gebenms Mi-Christian/ einen tapssem jungen Hemv dazu können. Er lebte zum Verdruß seiner frommende«vor / den auch die Danen und Norweger A. genrahlin der Königin Isabclla A. Philippsftleqt drey 1448 erwehletem Die Schweden waren zum l in Spanien frau wchter/mit einer leichtfer-WfDer Reichs-vereinigung müde und erwel/ tigen vettel/ nahmens Dttvecke / aus Nieder-leten H. Raulen Ranuts söhn / bisherigen landeinezeitlangim concub.n^c , und ließ sichReichs-Marschallen/welches wider die Caüna- von ihr und deren nmtter Sibrcchten / welcherische uwon liefe/undR.CHristiatwn aus räche eine waffel-oder kuchen-beckerin gewescn/dabeydas schwerdt in die Hand gab. Weil nun böse und arglistig/gäntzlich regieren; wardar-Goehland von denSchweden schon vorher in neben grausam und blutgierig. Das glückanspruch genommen worden/machte sich dersel- und die Niederlage des jungem Lteno Sture/be zu erst an die Insul/ und bemächtigte sich der- Gouverneurs in Schweden / fügte ihm zwar soselben bald darauf/erwarb auch/als dieSchwe- wol/daß er mitten in den noublen diesesReichsdische Magnaten mit ihrem König inzwischen zum Könige Hieselbst gekrönet wurde: Dieweilzerfielen/und dieser bey Mangel der schutz-mittel er aber unterm prTccxc, die an Gustav Trol-jn preussen fliehen muste/die dritte Crom Er len/Erg-Dischosfen zuUpsal/verübtegewaltlösete nach dieser glückseligen reumoa die Gras- aufPäbstische comm-llion zustraflü'n / die für-schafft Holstein und Stormam um 45000 nehmsteuLaudeeherren/ünd einsten aufm marck-goldgülden an sich: Wie ihme denn auch nach te zu Stockholm vier und neunyig fürnchmeseines Herrn Ohei-ns Adolfs tode/das Heryog- Herren durch den hencker hinrichten lieste/thuin Schleßwig erblich zufiele/ und regierte auch sonst viel bluts vergossen / bewegte solches
t-mmm/ Holstein/Stormam und der Ditmarßen zu und besser/ die Umon aufzuheben. Also muste zernssen./
wDlt- einem Hertzogthum erhaben worden. Es ist der tyrann aus Schweden/ und um gleicher ur- AAlsiiem
wlM. ^r glorwürdige ansänger des letzten Däni- fache willen bald hernach auch aus Danemarck w-anney
Mm- schen Königlichen perwäl, nemlich desOlden- fliehen. Er brachte im Niederlande wieder UWmt-
me Dyng- burgischcn/in dessen Durchlauchtigster ?oi!eri- eine armee auf/ nnt derselben den weg zur Cron '''
tat Händen die zepter von Danemarck und zurück zu bahnen/die aber zerfchmoltzen.
Norwegen noch itzo ruhen. Seine frau toch- Und der immittess erwehlteKonigFriedrich t K Friebrjch
ter PrineeßLn Margarethen vermahlete er Herzog zu Holstein / König Christians .
- 7-' an R.Iacob III in Schottland/und gabihr zweyter söhn/hatte sich schon so wohl defestiget/
V- die Jnsulen 0rca6ez undHetland zum Heyrath- daß er nicht wieder aus dem thron gehobelt wer-
gutemitzstarb hernach A.1481. den konte; hierübertraf die räche GOttes den
Ihme folgete bey der Dan - und Norwegi- unwürdigen Lx.rkeZcm dermassen / daß er A.
' schenCrone sein Herr sohnK.'^ohannes/welcher iszi zu Sonderburg in gesangliche hafft kam/
Chimfurst LLrnsts zu Sachsen frau tochter/ und nach beschehcner r-nuncizüon auf dasPrmecflln Christlnen/zur ehe hatte. Er war Reich/zu CallenburgA. 155-9 den 25 Jan. im
^ ^ -/IIP
' - f er stch am meisten herum balgen/ hatte auch Ntp gcburt wahrgenommen / daß er die eine Hand
ö cS^'f f fangsguten succek derwaflen/ und schlug des mit geschlossener saust zur Welt gebracht/wel-
D-. 7 Reichs-General-Gouverneurs 8ceno 8mre seine che / als sie von der weh-mutter geöffnet wor-
/'7 l armee/ dampffce die auftührer und erlangte in den/ voller blutgewesen/darüber der Herr va->
^i'iD Stockhol'n A. 1497 die Crone. Die Sturi- ter auf empfangenen bericht hefftig erschrocken/
^aupt-HaMung, Hh I nnd