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trimnphe zu der zeit ohne fremde beyhülffe ge-schehen / da man sich dessen am wenigsten versc-hen halte.
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Nachdem aber der durch glück und Unglückwohl geübte Konig Carl n den ^ Febr. i6Zsmittags zwischen n und 12 uhren an einemschlag-flusse dieses zeitliche sonder verlassung ei-niger ehelichen Königlichen kinder gesegnet/ undden durch solchen todes-fall erledigten thron sei-nem Herrn bruder ssiertzog 'Jacoben von Vork/als nächstem Cwn-erben / eröffnet / hat stchsbald begeben/daß der Hertzog von lvwmmomk,sacvbuz.als des abgelebten Königs ältester na-türlicher/zu Roterdam am / April 1649 vonder l.uci» Wathers oder Barlaw gebohrnersöhn/aus folgenden Ursachen pl-Xrenlion auf dieerbfolge in der Königlichen regierung erreget/nemlich/weil er der rechte erstgebohrnessi^ kl.oyund in: währenden cxUio zu Cöln am Nhein voneiner solchen dame erzeuget wäre / mit der sichder König ordentlich und ehrlich trauen lasten/wannenhero er seines Herrn vaters bruder/ vor-hocherwchntem Hertzoge zu Porck/^ allerdingsvorzuziehen sey. Welche leZ rimitat durch dieaussage eines gewissn Englischen Bischoffs/d.er bey der trauung gewesen/bestarcket werdenwollen. .Alldieweil er auch zu der prorekiren-den kirchen sich mit hertzen und munde bekenne-te/ wäre desto mehr gutes vor die Königreiche zuhoffen/und ihme die lücceilion weniger zu Ver-ssgen. Dargegen habe der Hertzog vonVorck/ oder neue König/ dieprotestlrendereli-gion am charfreytag Anno 1676 in Londen öf-fentlich verschworen / und sich zu groster bestür-tzung des Hofes und der Englischen proceltanü-sehen Nation zur Römisch - Catholischen kirchebegeben/bereits vielCatholische Herren an sichgezogen/ und stünde zu besorgen/wenn man nichtin zeiten dem übel vorbauete/ es würde sowoldie sreyheit des volckö als auch der religion zufüssn getreten / die messe wieder eingefuhretund die grundfeste des Reichs zerrüttet werden;als worzu der Cardinal NorckolK zu Rom eif-rig arbeitete. Weniger nicht wäre zu befürch-ten/weil aus denen mit Franckreich bischer un-terhaltenen coacerrz grossgefahr obhanden/ esdörfftedie imencbrte absoluleEltonarchie befor-dert/ und die commercien zu boden geleget wer-den. Zu geschweigen/daß man ausgesprenget/wie tyrannisch er zu fortsetz - und ausbreitungder Catholischen religion und blutdürstigen an-schlage zu gelangung zur Cron / zur^verhinde-rung/daß des Grafens Anthon von Essex mordnicht möchte untersuchet werden / er sich erwie-sen / und seinem Herrn bruder König Carln 11mit gifftvergeben/ auch seither die Cron ullir-piret hättezc. Wie nun das gemeine volck lnEngell-und Schottland über der religion sehreiferte/und nicht nur in den convsmjcMeu/ son-dern auch in öffentlichen zusammenkunfften
schrien /kein Pnplst /ketn Crucifixz also schle-
ne eodem l)uL Ne ^a^inrmt>ulb und desslton desto ierchter zu ftyn/ einem König/ der sichzur Catholischen religion bekennete/ und vor sin-ne kircbe tnebralsvor die Englische Nrme^nc..sche sorgcte/die Cron schwer zu machen/und emetnettge volcks / zuinabl in Gcch.'ttland / da derzulauff stärcker war / aufdie beine zu bringen:
Wiewol der verstorbene König bereits den 6Jan. 1679 durch ein gedrucktes schreiben öf-fentlich bezeuget hatte/daß er mit des Hertzogsvon kvivnrm«urliobbenahmten mutter niemahlsgetrauet gewesen/ als die es auch so lange nichtclUlimuiiret haben würde. Der König erwieseseine ftiedfertigkeit und glimpffdarinn / indemer seinen Lomperenren und dessen anhang vonihrem bösen beginnen abmahnete/ und durchnachdrückliche repr^Umrarione; zu besterm re-ssecI gegen die unverletzliche Majestät des recht-mäßigen Cron- erbens und beobachtung feineseigenen hierbei) hä-zrU rten zeitlichen Wohlstan-des anweisen liesse. Es war aber die begierdezu herrschen so groß / daß die Montmomhischepartey gantz verblendet/ seinen anhang mehren-theils von allerhand herrn-losim und bösem ge-sinde verstärckte / sich mit gewalt der Haupt-stadt Londen und des Königlichen sitzes zu be-
mächtigen fürnahme/ die Königlich-gesinnete/die ihm sürkamen/übel tramrte/wider den Ko-
nig und das Parlament eine schmahungs - volleschrifft publiciren/und sich endlich von seinem an-hange zum Könige über die drey KönigreicheprocUmiren liesse/ womit er verursachte / daßder König den Harnisch anlegte / und ihn mitheeres-macht aufsuchte. Der Graf ^rckjhaiä(c^mbellus von HrZ)ss.Erb-5Kerifund Gouver-neur der Provintzien /^^yls und lurken inSchottland/ließ ebenmaßig ein kurtzes/ jedochscharffes maa>5sst an siine vatälien und uNtertha-nen dieser lande ausgehen/und sitzte sich in post-tur der waffen/unterm vormand/ob er zwar dieseiner Nation / seinem Hause und seiner personangethane schmach/gewalt und unrecht wo! ver-gessen wolte/ so könte er doch gegen GOtt/ dasVaterland und die religion nicht verantworten/den Hertzogvon Porck als einen tyrannen undulstrpÄwi-en des Königreichs aufm thron zu se-hen/dieweil er den glauben verleugnet/die Uber-tät der Nation unterdrücken und eine eigenwil-lige herrschung einführen wolte.
Ob nun Woldas comssorund der zulauff/welchen die Msntmouthifche partey in Engel-und Schottland hatte/sich dermassen ergröster-te/daß es schiene / es würde dem König die be-hauptung der drey Cronen sehr ssur/ wo nichtmißlich/und gantz Engelland voller innerlichenkriegs und blutvergiessens werden : So hattedoch die Königliche armee das glück/ sich dieserehrgeitzigen 5-i(N-on bald meister zu machen; in-massen silbige trouppen / als ein unbändigerHausse/vor der zeit unter sich selbst irrig / undnach der Hand geschlagen / viele in die Pfannengehauen/ der Grafvon äi-gyle ebm den tag/davor ^jähren dessen vater zu Edenburgauch ge-fangen eingebracht worden/in verhafft genom-men/ und den iO Julii/ an welchem tage voritztgedachten jähren feinem vater dergleichenstraffe wiederfahren/mit dem beile enthauptet.Dann der Hertzog von kwmmomb gleicher ge-staltin diesem monat nach erlittener Niederla-ge/ alsein kriegs - gefangener/gen Londen ge-führet/ aus einem lcbavvc in'rciui-Ml mit fünffhieben elendiglich enthauptet/ und der kopffend-lich vom rümpfe durch den hencker vollends ab-geschnitten / auch dessen beede söhne/ der eine von11/Jacob Grafvon Doncaster/der andere Hen-rich von8jahren/zurewigen gefängniß imio-Dz
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