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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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71
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von dem Königreiche Franckreich.

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sucken und befördern käme/ würde er sich an die auch dessen nachfolger/wie nicht weniger der st-atten fratzen nicht binden lassen. tzige König/von Urbane vili den 7 Mart. 1644. Die ktrchen-gewalt anlangende/ so will solches expreüe erhallen mußen. Der unter-Mstw -zwar die pabstliche Monarch^ für sich scheid wird auch in ausftrtigung der Päbstl.8n>nckreich ^selbe behaupten/und alle weltliche Bullen gar genau beobachtet. Denn wennObrigke iten davon ausschlössen z In selbige denen Bischeffen oberwehnter zweyPro-öranckrcich aber hat der heilige vater/der vintzien/so wohl denen vonMetz/^oul/Verdun,pabst/ eine absolute gewalt nie her bracht. Perpignan/Arras/ Tomnay/ St. Omer undSo subtil hat man in Franckreich durch alle ii> Jpres/ derentwegen andere rndulte vorhanden,cula iuter reliZloueln öc Uatum pgpalem zu 6l- gegebenwerden / sind diele Worte darinnen be-ttmZuiren gewust. In weltlichen Regalien hat findlich: (^m^nisuuus m cbnUo slliuz noUerder stul zu Rom seit der zeit/ da Röntg phi- n. u.ex ebrlMzminmu- vgore mäutti ^pottottclltpv A. 1286 Pabst öomsacio V!ll auffdie von übt ässupcr conceitt nobl5 aü boc per Iuerc,5 suazihme beschehene anmassung in geist-und welt- nommavit; da hlngegen in denen andern Bul-lichen fachen die allerschimpflichste antwort ge- len gesetzet wird: (Zu-m kc. viZore coneoräato-aeben/ sich keines eingriffe untersangen. Jeden- rum üce. Untechesien gebühret woyl l. teses ho-noch haben die Könige in Franckreich von zeit zu he Regal/verledtgte Blstthumer^zu erjetzen/vonLeit nicht nur ihre mittel und vermögen/ sondern rechtswegen allen louoeramen ^mrsten/uiid ha-auch ihre eigene Personen angewandt/ die Päb- ben es die Pabste/ tRepanoer Ul und 4)nnocen-sie bey ihremstuhlzu erhalten/oder sie darzu ^ tius lilMe auch das ^fördern/ ihr vatnmonium mit vielen weltlichen der Eron ^ranckrelü) siasil zugeoilllget/ unu soaütern zu vermehren / und ihr recht und auto- gar auch das recht der Herberge und ahung/ derrität überall / absonderlich aber wider den Kay- Heeresfolge/und der comnbutwn nber die Clen--fer/ zu behaupten. Auch haben sie dieselben Le- sey ihnen zugestanden/ Zulage vcrhandcncr ^oa-derzeit vor geistliche vater erkannt/ und ihnen coräattn. König ^arl lx llej; acheine freywillige kindliche liebe/ als erstgebohr- bo zu Truent durch fttne or.wr^ scharstc vorstel-le lohne der kirchen / nicht aber eine knechtische lung von rekormano» des nrchen - wchns undfurcbt bezeiaet Die geissliehe Ober-gc- Mscipliu thun / und alv ^adlt Piuv iV dlesetbmwalt aber/ so in der äireÄiouder kirchen-sa- wider die gebühr und den Komglchenchen/ einführung und reformattou der religion/ Spanischen vratoren nacssetzete/ suyrte ergrol-verkiwig der Ertz-und Bißthümer/ wie auch se klage wider d:e unbllllchen und gottlosen pro-anderer ?rXbenc!en/ in der absoluten gerichtbar- ceduren desPabsks/und berusite ele ^^esmdtmkeit über die Geistlichen und dero güter/ convo- alsosort zuruel e. Röntg Ludwigs x:-i bckcbcaüoneines^tional-87N06i,auM hat Mtt mehrern gezetget/ worlnn der Komgese der vacautien bey den kirchen-gütern / und der- recht bestandm/o ie jetztge .Imu yaben ev nu-aleichen bestehet / gestattet der Romg dem mehr zum volngen ex^ca^o georacht/ und oonpabste gleichsickls mcht/ es wäre denn noch der Geistlig e:t bey der vor etlichen fahren Mm sehr wenig timlo oneroso exemten Stifftern/ Parts gehaltenen xr^numlung elm.t stanü-die immeäiate vom stuhle zu Rom äepeuäiren. chen beyfall erhalten/ob ov wolMnnj4'!iU>chmDmn alm 's die wähl der Ertz- h°ft viel Verdruß geg-b-.i. Solchem nachRisckoffe/ Bischöffe/ Acbrerc. den Capituln har der L.omg jcllic .^lvlute gewait destoimdM-m m am/ welche qewohnhcit durch n.ehrbestär.gec / «e.lcrnuchn.chr bcfor-

K CaÄ vi-Wäß^^^ :^S° n'rcÄM e-a°, noch durch list m.d' finren geschadet,

R V^i?schm K.^^ undPcibst gen g-horsanUoßgezchl-t werden können.

Leone X A .m äusqcrichleteZ und das c 6°«Ii. So gar/ daß / wenn der Pabst durch eine bull«nms.t^ ^nK°mguiwm^.chunsichM

Pabste allemahl eine'gewisse person innerhalb reich verbrannt würde. Und hat man wohl

sechs monaten nominiret / worauf die conünna- eher consiliZ gehabt/einen besondernpatriar-

tion am Päbstl. Hofe erfolget/da immittelst der chen zu erwehlen/und den pabst Nischoff zu

König die einkünffte der vacirenden äiZnität Romjeyn zu lasten. Die schlechte «lkim, welche

geniesset. Jedoch erstrecket sich der e6bn jetzt- der Konig vom Pabste mache/ ist seither wenig

" ' ., - ^ gnugsam zu verspüren gewesen: denn der

Crecquischen fache zu geschweigen / so hat sich al-

..»5..^^.. lein der Kön.Frantzöische extraordinär Ambas-

reich verknüpffet geweftn; nicht aber aufdie je- sadeur des Cardinal Padrone Verordnung / die

nigen/welche nach der band derselben erst einver- carossen - pferde durch einen knecht leiten zu las-

leibet worden. Dannenhero kan der König zu sen/ widersetzt/da sich sonst alle fremde Ministri,

denen verledigten Stifftern von Bretagne und ja dieKönigin Christilta slbst darnach gehalten.

Provence krafst dereoucorästen niemanden no- Und derChevalier la Motte ist mit seinen kriegs-

miniren / sondern er thut solches aus einer ffecia- schiffen in den Hafen zu Civita Vecchia ohne

len Pabstlichen conceMou, welche man indult zu Pabstl.flagge und gewohnliches ssive-fchiesten

nennen pflegetzwie denn Franeiscus 1 von Leone eingelauffen. Die Handel la Regale betreffend,

XderLleichenindultd.izOctobr.isi6bekowmen/ zeigen esfumemlichtyit/wovon/ wieauchvog

den